{"id":22223,"date":"2025-09-24T08:07:13","date_gmt":"2025-09-24T08:07:13","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22223"},"modified":"2025-09-24T08:07:13","modified_gmt":"2025-09-24T08:07:13","slug":"22223","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22223","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250924_091844-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22222\" style=\"width:414px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250924_091844-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250924_091844-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250924_091844-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250924_091844-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250924_091844-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250924_091844-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250924_091844-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250924_091844.jpg 1866w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auch in einer Groteske kann es einen Kipp-Punkt geben, an dem eine ganz bestimmte Maske nahezu gleichzeitig vom kollektiven Durchhaltegesicht f\u00e4llt. So ein Moment k\u00f6nnte die Rede von Donald Trump bei der Uno-Vollversammlung gewesen sein, alle peinlichen Grenzen des guten Geschmacks \u00fcberschreitend. Einer der n\u00e4rrischen Highlights war, dass er erstaunt war, als die Antwort auf seine Selbstpreisungen Gel\u00e4chter war. Er war nicht mehr in der Lage, die Quelle des Lachens einzuordnen. Die bittere Erkenntnis, einen selbstverliebten Narren zum Landesf\u00fchrer gew\u00e4hlt zu haben, muss jedes Mal, wenn es passiert, vor allem diejenigen schmerzen, die den Klamauk durchschaut haben und trotzdem dabei blieben bzw. bleiben. In den indischen Geschichten gibt es einen m\u00e4chtigen D\u00e4mon, der lange, sehr lange im Schlaf rumpelt und dumpelt, bis sein Erwachen eine riesige Energiewelle ausl\u00f6st, die zu viel Ver\u00e4nderung f\u00fchrt. Und wer sich fragt, wo das Finstere wohl  begann, wird keinen Anfang finden. Und wir wissen auch, dass das Gute oft zu wenig beachtet wird, was allerdings dem Guten nicht schadet. Denn wo es noch vollen Lobes f\u00fcr sich selbst ist und sich noch als profitorientiert betrachtet, geh\u00f6rt es zur internationalen Show des Unw\u00e4gbaren. Und dennoch kann jederzeit etwas Erstaunliches passieren, womit keiner mehr rechnen konnte. So hat es zum Anschluss an das Trump-Fiasko bei der Uno-Vollversammlung wohl im Hintergrund einen Austausch gegeben zwischen Selenskij und Trump. Und auch wenn der Narr hier nicht zum K\u00f6nig wird, hilft es doch innerhalb der Groteske, dass Trump sooo entt\u00e4uscht ist von Wladimir, dass er, denn er will ja den Friedensnobelpreis, doch alles daf\u00fcr (und die seltenen Erden) tun m\u00f6chte, und gleichzeitig Wladimir zeigen, was Donald besser kann. Und so ist es im kosmischen Spiel vorgekommen, dass das sogenannte B\u00f6se unwillentlich oder willentlich dem sogenannten Guten zuspielt, und dass an diesem Punkt die Karten neu gemischt werden k\u00f6nnen.<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch in einer Groteske kann es einen Kipp-Punkt geben, an dem eine ganz bestimmte Maske nahezu gleichzeitig vom kollektiven Durchhaltegesicht f\u00e4llt. So ein Moment k\u00f6nnte die Rede von Donald Trump bei der Uno-Vollversammlung gewesen sein, alle peinlichen Grenzen des guten Geschmacks \u00fcberschreitend. 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