{"id":22190,"date":"2025-09-17T08:07:06","date_gmt":"2025-09-17T08:07:06","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22190"},"modified":"2025-09-17T14:29:38","modified_gmt":"2025-09-17T14:29:38","slug":"einzeln-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22190","title":{"rendered":"einzeln"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250917_092437-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22189\" style=\"width:389px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250917_092437-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250917_092437-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250917_092437-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250917_092437-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250917_092437-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250917_092437-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250917_092437-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250917_092437.jpg 1915w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Seit ich mich zu den Einzelnen z\u00e4hle, verst\u00e4rkt sich einerseits der Blick in die offene Weite, ein durchaus verbindlicher Blick, und andrerseits wendet er, der Blick, sich selbst zu, und dort hat die Verbindung eine eindeutige Wirkung. Und obwohl ich die Geschichts- bzw. die Geschichtenlosigkeit anstrebe, wei\u00df ich doch, dass da, wo ich als existierendes Wesen sitze, das Resultat dieser Geschichte(n) sitzt. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Das hei\u00dft immerhin, dass das letzte Dreieck, also der Capstone, einen neuen Aktionskern anbietet, der zumindest potentiell eine M\u00f6glichkeit der Singularit\u00e4t, hier als Verbindung mit sich selbst, enth\u00e4lt. Wir betreten den Bereich, in dem wir nur unter eigener F\u00fchrung weiterkommen. Nachdem uns aus Delphi au\u00dfer &#8218;Erkenne dich selbst&#8216; der unsterbliche Rat &#8218;Alles in Ma\u00dfen&#8216; zugeschaltet ist, kann es zum Beispiel bedeuten, dass man die eigenen Suchterscheinungen in bezug auf technische Ablenkung \u00fcberpr\u00fcfen sollte. Vielleicht sind wir ja nolens volens auf einem Schlachtfeld gelandet, dessen Auswirkungen wir erst einmal einsch\u00e4tzen oder eingrenzen m\u00fcssen. Auch die meditativen \u00dcbungen waren bislang ganz n\u00fctzlich, nur hei\u00dft es jetzt genauer hinschauen und sich fragen, wieweit sich all diese \u00dcberei eigentlich auf mein Lebenskonstrukt auswirkt. Und ob es noch taugt als Beitrag zum Menschsein. Wenn ich nach Gaza schaue, bleibt mir jegliche Meinung von selbst im Hals stecken, denn die Schulung ist nie abgeschlossen. Aber wenn dieses Gespenst sich in der menschenvernichtenden Performance derart steigert, frage ich mich nun, zum Beispiel heute fr\u00fch, wie ich wohl damit umgehe, eben als Einzelne, aber auch mit den Anderen.<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit ich mich zu den Einzelnen z\u00e4hle, verst\u00e4rkt sich einerseits der Blick in die offene Weite, ein durchaus verbindlicher Blick, und andrerseits wendet er, der Blick, sich selbst zu, und dort hat die Verbindung eine eindeutige Wirkung. Und obwohl ich die Geschichts- bzw. die Geschichtenlosigkeit anstrebe, wei\u00df ich doch, dass da, wo ich als existierendes [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-22190","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22190","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22190"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22190\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22193,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22190\/revisions\/22193"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22190"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22190"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22190"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}