{"id":22128,"date":"2025-09-08T07:41:52","date_gmt":"2025-09-08T07:41:52","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22128"},"modified":"2025-09-08T07:41:52","modified_gmt":"2025-09-08T07:41:52","slug":"partikeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22128","title":{"rendered":"partikeln"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250907_192129-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22127\" style=\"width:404px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250907_192129-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250907_192129-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250907_192129-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250907_192129-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250907_192129-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250907_192129-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250907_192129-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250907_192129.jpg 2015w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ich war auf den Film &#8218;Matrix&#8216; bestens vorbereitet durch meinen langen Aufenthalt in Indien, wo man nach m\u00f6glichst tiefem Einlassen begreift, dass es nicht zu begreifen ist und in ebenso tiefes Staunen ger\u00e4t, dass es trotzden gelingt. Ganz kurz kann man nun mal den Blick von einem Oben herabsenken auf das Menschengewusel und es sehen als subatomares Feld, in dem trotz allem ungeheuren Chaos doch eine gro\u00dfartige Ordnung durchscheint. Und wie wir von der schockartigen Erkenntnis aus der Quantenphysik wissen, ist es unser Bewusstsein, und vielleicht sogar n u r unser Bewusstsein, das sich in st\u00e4ndigem Flow da drau\u00dfen manifestiert. So weist schon das indische Prinzip der &#8218;Maya&#8216; , also des Illusion\u00e4ren, darauf hin, dass alles, also wirklich &#8218;alles&#8216;, was wir wahrnemen k\u00f6nnen, ein Produkt der manigfaltigen geistigen Vorg\u00e4nge ist. Bekannt ist auch, dass Bewusstsein an sich zur Erhellung des Mysteriums &#8218;Dasein&#8216; f\u00fchren kann, vorausgesetzt, dass es der hellen Aufkl\u00e4rung dient, was wiederum lebenswichtige Unterscheidungen beg\u00fcnstigt. Durch die Verwandlung des Blickes wird einem dann klar, dass es zwar m\u00f6glich ist, die Matrix zu verlassen, aber man wissen muss, auch das seine Bedingungen hat, die in der Sache selbst liegen. Eine ist, dass ich den Schock aushalten muss, das ganze menschliche Drama in seinem leidgepr\u00e4gten Selbstkonstrukt zu erkennen, wonach das als normal geltende Nichtwirklichhinsehen beendet ist. Man muss auch nur hinsehen, solange der Schock anh\u00e4lt. Dann kommt eine gute Dosis Befreieung. Allein? Klar, wer sonst sollte Verantwortung nehmen f\u00fcr mich, kann ich doch nur mich selbst (letztendlich) verstehen. Und auch d a m\u00f6chte man nicht einfach stehenbleiben und denken, das w\u00e4r&#8217;s. Nein, es geht immer weiter, und als freier Partikel in der Umarmung des Alls kann das Spiel sehr sch\u00f6n und unterhaltsam und begl\u00fcckend sein.<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich war auf den Film &#8218;Matrix&#8216; bestens vorbereitet durch meinen langen Aufenthalt in Indien, wo man nach m\u00f6glichst tiefem Einlassen begreift, dass es nicht zu begreifen ist und in ebenso tiefes Staunen ger\u00e4t, dass es trotzden gelingt. 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