{"id":2210,"date":"2017-03-20T02:08:27","date_gmt":"2017-03-20T02:08:27","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2210"},"modified":"2017-03-20T02:08:27","modified_gmt":"2017-03-20T02:08:27","slug":"shitala-mata","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=2210","title":{"rendered":"Shitala Mata"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2211\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/20170317_1740341-166x300.jpg\" alt=\"\" width=\"298\" height=\"539\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/20170317_1740341-166x300.jpg 166w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/20170317_1740341-768x1391.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/20170317_1740341-565x1024.jpg 565w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/20170317_1740341.jpg 1054w\" sizes=\"auto, (max-width: 298px) 100vw, 298px\" \/><\/p>\n<p>Gestern habe ich auf Nathu gewartet, der nur schnell eine Runde um den See drehen wollte, um dann mit mir einen Abschiedstee zu trinken. Beim Warten fiel mein Blick erst auf eine Kuh, dann auf den Raum, aus dem sie kam. Ah!, dachte ich, das ist doch der Shitala Mata Tempel! Wenn man nicht zuf\u00e4llig mal ein paar hundert Frauen um 4 Uhr morgens um diese verborgenen Tempel herum hat antreten sehen zur Shitala Mata Puja, kann man eine Ewigkeit durch Indien wandern, ohne von ihr zu h\u00f6ren. Als die Kuh wieder reinging ins Innere, um den Rest der Blumenmala am Hals der G\u00f6ttin zu fressen, bin ich auch hinein, um mal genauer zu sehen, wie die Mata aussieht. Das Bild oben habe ich da gemacht. Ich finde, es ist auch ein Gedicht. Mal wieder mit staunender Intensit\u00e4t gehe ich den dunklen, \u00f6l\u00fcberfluteten Dingen entlang&#8230;was sehe ich da? Und tats\u00e4chlich!, erz\u00e4hlt mir Nathu sp\u00e4ter, ist Shitala Mata Tag im Anflug. Heute wird in allen H\u00e4usern kein Feuer entfacht, es wird kalt gegessen, was am Tag zuvor extra zubereitet wurde. Die G\u00f6ttin muss beruhigt werden, h\u00f6re ich, sonst bringt sie Krankheit, hei\u00dfe Krankheiten wie Pocken, Masern undsoweiter&#8230;Da ich etwas Zeit habe, beginne ich mich zu fragen, wo die eigentlich herkommt. Was ist ihre Geschichte? Diese Frage hatte ich schon mal gestellt, als ich fr\u00fcher kurz im Tempel der Santoshi Mata, der Friedensg\u00f6ttin, lebte. Niemand hatte die geringsten Probleme damit, dass sie durch einen Film geboren wurde und es sie vorher noch gar nicht gab. Es hatte mal wieder so eine kosmische Note, im Erscheinen solch unruhiger Zeiten einen Friedenstempel mit einer G\u00f6ttin produziert zu bekommen. Aber nicht nur, nein. In der Wurzel des Baumes innerhalb der Tempelw\u00e4nde wurde von einem pilgernden Mann ein Ganesh, also der Elefantengott, entdeckt und farblich herausgearbeitet. Nun wusste auf einmal jeder, dass es der Sohn der Santoshi Mata war, und alle waren hochzufrieden. Woher wussten sie das, und wie kam es zu so einer seligen \u00dcbereinstimmung \u00fcber Jahre hinweg, immer mehr Menschen anziehend!? Sie hat nun einen festen Tag in der Woche, wo man hingeht und Segen erh\u00e4lt f\u00fcr ein kleines Entgelt. Ja, zur\u00fcck also zu Shitala Mata, die mir so \u00e4hnlich vorkommt in ihrer urdunklen Erscheinungswurzel, wen k\u00fcmmert&#8217;s au\u00dfer mich (k\u00fcmmert&#8217;s mich?), und wir Foreigners fragen ja dauernd &#8222;warum&#8220;, bis auch wir stiller werden.&#8220;Shital&#8220; hei\u00dft &#8222;k\u00fchl&#8220;. Man macht also heute gar kein Feuer an, damit sie sich nicht \u00e4rgert und ihre innerlich hei\u00df machenden Krankheitssamen ausstreut&#8230;..Gut. Ich habe dann etwas herumgefragt und war schon verbl\u00fcfft, dass es keinerlei Info gab, au\u00dfer dass man heute k\u00fchl isst, was ich ja bereits selber wusste. Dann habe ich den Fehler gemacht und bei Wikipedia nachgeschaut, bis mir schwindelig wurde, obwohl ich gerne daraus ein bisschen kopiert h\u00e4tte, denn es hat klar gezeigt, wie Dinge entstehen und ihren vielseitigen Gang nehmen, und jeder macht mit der energetischen Zufuhr aus den Dingen, was sie oder er m\u00f6chten. Und auch die Kinder, wenn sie k\u00f6nnen oder d\u00fcrfen, tun gerne, was sie m\u00f6chten, f\u00fchlen sich wie Spiderman oder der Silver Surfer, und aus allem entsteht wieder Neues, und vergeht dann irgendwann wieder. Wie Shitala Mata, die sich verbl\u00fcffend lange gehalten hat und immer noch ihre Zweige ausstreckt wie ein Banianbaum. Ich w\u00fcnsche allerseits einen gelungenen Shitla Mata Tag. Und keine Sorge, wenn jemand aus Versehen ein Feuer entfacht. Der Ernst der Lage ist nur denen vertraut, die ihn kennen. Sie tragen die volle Verantwortung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern habe ich auf Nathu gewartet, der nur schnell eine Runde um den See drehen wollte, um dann mit mir einen Abschiedstee zu trinken. Beim Warten fiel mein Blick erst auf eine Kuh, dann auf den Raum, aus dem sie kam. Ah!, dachte ich, das ist doch der Shitala Mata Tempel! 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