{"id":22093,"date":"2025-09-03T07:42:22","date_gmt":"2025-09-03T07:42:22","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22093"},"modified":"2025-09-03T07:44:05","modified_gmt":"2025-09-03T07:44:05","slug":"kuenstlich-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22093","title":{"rendered":"k\u00fcnstlich"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"910\" height=\"512\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250902_171133.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22095\" style=\"width:486px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250902_171133.jpg 910w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250902_171133-300x169.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250902_171133-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 910px) 100vw, 910px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:56px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das Bild habe ich aus dem Netz gefischt,  es war da als vorbeihuschender Nu, als Beiwerk eines Vortrags und ist offensichtlich K.I.-generiert, also kein K\u00fcnstler dahinter. Oder doch kunstf\u00e4hig, die Maschine?, wird eines der vielen Themen sein, die die Gesellschaften besch\u00e4ftigen wird. Ich musste mich nat\u00fcrlich fragen, was mich an diesem doch ziemlich gruseligen Bild anspricht. Vielleicht, weil es als Projektionsfl\u00e4che so viel Symbolkraft hat. Und da ich es mit m e i n e n  Augen sehe, sehe ich den Raben einerseits als den Weisheitstr\u00e4ger, der dem leerblickenden Gesch\u00f6pf schwere Wunden zugef\u00fcgt hat. Und wirklich schrecklich ist dieser schon fast tote Blick, der einen anstarrt als das Nichts, das menschlich Erloschene, das in technische Erstarrung getriebene Wissen, das missbrauchte Wissen, das nicht mehr kontrollierbare Wissen. Das, finde ich, starrt einen da an, und ganz gut, das muss man zugeben, kann es malen und kann es starren. Und in der Tat: sie ist da, die neue Weltordnung. Es sind immer die Rituale, die solche gro\u00dfen Zeitenwenden dann bildlich verk\u00fcnden. Freundlich spielen sich die neuen Herrscher (aus China, Russland, Indien, Korea) ihre gewaltigen und gef\u00e4hrlichen B\u00e4lle zu, und auf einmal sieht die Welt ganz anders aus. Und er l\u00e4uft ja schon eine ganze Weile, der Cyberkrieg, denn eigentlich sollte es doch Amerika sein, das die ganze Welt unter den D\u00e4monennagel rei\u00dft. Aber nein, Trump, der alberne Trump, hat alle verprellt, und nun hat er auf einmal au\u00dfer seiner Speichelleckerbande keine Verb\u00fcndeten mehr. Und nun wissen auch genug Menschen, was schmutziges Theater ist, und leider werden viele davon sehr krank. So ist es geradezu eine Pflicht f\u00fcr den oder die Einzelne\/n, sich gut um sich selbst zu k\u00fcmmern, damit man die noch vorhandene Gunst der Stunde nutzt, um der oder die oder das zu werden oder zu sein, was man von sich m\u00f6chte. Und warum sollte es einem versagt sein, einen guten Einsatz zu geben. Man kann die Geschichte ja weder ver\u00e4ndern noch vorzeitig verlassen. Daher lohnt es sich, dar\u00fcber nachzudenken, was man unter einem guten Spiel versteht. <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bild habe ich aus dem Netz gefischt, es war da als vorbeihuschender Nu, als Beiwerk eines Vortrags und ist offensichtlich K.I.-generiert, also kein K\u00fcnstler dahinter. Oder doch kunstf\u00e4hig, die Maschine?, wird eines der vielen Themen sein, die die Gesellschaften besch\u00e4ftigen wird. 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