{"id":22084,"date":"2025-08-30T07:46:05","date_gmt":"2025-08-30T07:46:05","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22084"},"modified":"2025-08-30T07:46:05","modified_gmt":"2025-08-30T07:46:05","slug":"22084","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22084","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"904\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250829_165650-904x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22083\" style=\"width:383px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250829_165650-904x1024.jpg 904w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250829_165650-265x300.jpg 265w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250829_165650-768x870.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250829_165650-1355x1536.jpg 1355w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250829_165650-1807x2048.jpg 1807w\" sizes=\"auto, (max-width: 904px) 100vw, 904px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Christoph Niemann<\/h6>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">So bem\u00fchen wir uns alle, mit dem Unvorstellbaren zurecht zu kommen, wobei das Unvostellbare eigentlich immer vorherrscht, wenn man es nicht immer wieder neu als das &#8218;Normale&#8216; bezeichnen w\u00fcrden t\u00e4te. Das sogenannte &#8218;Normale&#8216; kann man allerdings auch nicht als einen ruhigen, wenn auch durch seine Ufer begrenzten Strom bezeichnen, sondern genau d a finden ja die Wildheiten und die Entgleisungen statt, unter anderem auch, weil das, was kommt, selten auf die vorgefasste Idee trifft. Trump wartet (vergeblich) auf den Friedensnobelpreis, Putin will die Unkraine nur noch zertr\u00fcmmern, und Europa trifft sich zu weiteren trefflichen und treffsicheren Treffen. Der Gong, tief dr\u00f6hnend im Irgendwo, wurde von allen geh\u00f6rt, ich meine: von allen uns Menschen. Hei\u00dft es Abschied nehmen vom Gewohnten (?), und wieviel Gewohntes unterst\u00fctzt noch, und wieviel Gewohntes st\u00f6rt und muss dringend erfrischt werden. Oder wieviel Bedeutung kann es in dieser Welt noch sein, etwas oder jemanden darzustellen, also sich selbst noch als etwas darzustellen, was man n i c h t ist. Kann denn das sein, dass man etwas, was man darstellt oder darstellen m\u00f6chte oder von anderen ermutigt wird, darzustellen, gar nicht ist? Alle Menschen sind allerdings im potentiellen Besitz der F\u00e4higkeit, zu merken dass, wenn die Befremdung sich selbst gegen\u00fcber zu gro\u00df wird, nichts Angenehmes dabei herauskommen kann. Ich pers\u00f6nlich empfinde bei aller nat\u00fcrlichen und wahrscheinlich angeborenen Gr\u00fcbellust \u00fcber die Hintergr\u00fcnde der Erscheinungen eine nachvollzehbare Erm\u00fcdung, und auf die Fragen, die man an sich hat, kommen nicht immer oder immer seltener Antworten. Man appelliert an die Stockn\u00fcchternheit und versteht, dass man ein &#8218;Einzeln&#8216; ist. Dieses Einzeln aber, das im Rahmen der Gesellschaft endg\u00fcltig nichts und niemand mehr sein muss, beginnt nun zu l\u00e4cheln und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christoph Niemann So bem\u00fchen wir uns alle, mit dem Unvorstellbaren zurecht zu kommen, wobei das Unvostellbare eigentlich immer vorherrscht, wenn man es nicht immer wieder neu als das &#8218;Normale&#8216; bezeichnen w\u00fcrden t\u00e4te. 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