{"id":22059,"date":"2025-08-27T07:55:42","date_gmt":"2025-08-27T07:55:42","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22059"},"modified":"2025-08-27T08:03:58","modified_gmt":"2025-08-27T08:03:58","slug":"22059","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22059","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"321\" height=\"570\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250827_091332.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22058\" style=\"width:267px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250827_091332.jpg 321w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250827_091332-169x300.jpg 169w\" sizes=\"auto, (max-width: 321px) 100vw, 321px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wer vom indischen Geist und seinen gro\u00dfz\u00fcgigen Einstellungen mal inspiriert war, wird diese Inspirationsquelle vermutlich nie ganz los. Nicht nur war da Platz f\u00fcr so ziemlich alles, was Menschen sich unter &#8218;g\u00f6ttlich&#8216; vorstellen k\u00f6nnen, sondern es ging weit \u00fcber jede Vorstellungskraft hinaus, und selbst f\u00fcr die schw\u00e4rzeste Sucherseele gab es noch eine heilige Bruderschaft, die ihre Rituale pflegte. Oben das Bild, das mein Algorithmus mir im Netz als Teil des Vortragsthemas (Hinuidmus &#8211; a spiritual science) zuspielte. Ein sch\u00f6ner Gott, das muss man zugeben &#8211; wir Indienreisenden waren wie selbstverst\u00e4ndlich vernarrt in ihn. Dieser Gott hatte den Eros, den man sich vorstellen konnte, und war ein bisschen auch wie wir, einerseits friedlich und andrerseits zum Kampf f\u00fcr die eigene Vorstellung von der existierenden Welt bereit. Es war sch\u00f6n, sich mal in so einer Sch\u00f6pfung, der indischen Sch\u00f6pfung, zu w\u00e4rmen, denn sie war getragen von h\u00f6chstem Anspruch an das Menschsein bei gleichzeitiger Erkenntnis des menschlichen Versagens, diesem Anspruch gerecht zu werden. Aber auch d a s kein Problem, man hat ja Zeit! Unersch\u00fctterlich ist die indische Einstellung an das Weitergehen nach dem Tod, dorthin, wo man es wieder aufnehmen  und neu entwickeln kann und neue Chancen des Wachstums bekommt. Ob die Reinkarnationsidee wirklich eine Faulheitskrise ausgel\u00f6st hat, m\u00f6chte ich bezweifeln. \u00dcberall wird Action und Einsatz gesch\u00e4tzt, und keiner m\u00f6chte freiwillig zur\u00fcckbleiben. Aber auch ohne G\u00f6tter ging es zufriedenstellend weiter, sie waren ja selbst nur ein Zwischenstadium, eine freie Therapiequelle, eine Hindeutung auf das Wesentliche, ein Gesp\u00fcr f\u00fcr die Existenz des ganzen R\u00e4tsels an sich, das man studieren konnte soviel man wollte. Denn es gab kein Ende des Wissens, sodass man froh war, wenn einem das Prinzip des Genug begegnete. So einen urindischen Satz wie &#8218;Simple living, high thinking&#8216; (saada jivan, uchch vichaar) kann man weder erh\u00f6hen noch erniedrigen. Ohne Zwang erh\u00e4lt er seine Wahrheit. Kein Druck. Viel Freiheit. Nur ein angemessener Anspruch an die Umsetzungskraft.<\/h4>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer vom indischen Geist und seinen gro\u00dfz\u00fcgigen Einstellungen mal inspiriert war, wird diese Inspirationsquelle vermutlich nie ganz los. 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