{"id":22039,"date":"2025-08-23T08:44:50","date_gmt":"2025-08-23T08:44:50","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22039"},"modified":"2025-08-23T08:44:50","modified_gmt":"2025-08-23T08:44:50","slug":"22039","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22039","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"813\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250820_143955-813x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22040\" style=\"width:386px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250820_143955-813x1024.jpg 813w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250820_143955-238x300.jpg 238w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250820_143955-768x967.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250820_143955-1220x1536.jpg 1220w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250820_143955-1627x2048.jpg 1627w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250820_143955.jpg 1822w\" sizes=\"auto, (max-width: 813px) 100vw, 813px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:41px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Den Satz oben oben habe ich mir aus der &#8218;Zeit&#8216; ausgeschnitten, weil ich ihn anregend fand, und da h\u00e4ngt er schon seit Tagen \u00fcber dem Schreibtisch und regt an, vor allem, wenn nachmittags dann das Licht drauff\u00e4llt und man den Geist sich bewegen sieht, oder so kann zumindest der menschliche Geist es durch sich wahrnehmen. Ist es der menschliche Geist, oder ist es Geist an sich, das Bewusstsein, aus dessen unergr\u00fcndlicher Tiefe und Weite und H\u00f6he und \u00fcber alles menschlich Erkennbare hinaus alles entsteht und vergeht, was innerhalb unseres Rahmens  sichtbar werden kann. Offensichtlich f\u00fchlen wir uns als eine durchspezifizierte Art, die den Dingen ihre Beschriftung auferlegt, damit gegenseitiges Verst\u00e4ndnis zumindest erm\u00f6glicht wird. Ja, wir haben uns geeinigt, dass auch Fische und Nash\u00f6rner und all die anderen Tiere eine eigene Sprache haben, das wei\u00df man auch von B\u00e4umen und Pilzen usw. Aber ihr Manifestationsdrang durch Sprache h\u00e4lt sich in Grenzen.  Der Mensch, wann auch immer man anfing, sich so zu nennen, kennt nicht das Genug, oder hat es verloren, oder muss immer wieder daran erinnert werden, von sich selbst oder von anderen. Eben an das, worauf man sich geeinigt hat dar\u00fcber, was mit &#8218;menschlich sein&#8216; gemeint ist. Obwohl es nie ganz klar geworden zu sein scheint, ob unter Menschen wirklich einer mehr zu sein oder zu bedeuten hat als der andere. Denn wie gesagt, es sind alles letztendlich Geschichten, die man sich selbst erz\u00e4hlen kann und sie \u00fcberpr\u00fcfen auf ihren Gehalt. Deswegen gef\u00e4llt mir der Satz, der aussagt, dass ich bestimmen kann, dass mein Geist sich aufrichtet und mir beim Navigieren behilflich ist, denn wenn die Atmosph\u00e4re, durch die ich reise, so sein soll, wie ich es als angenehm empfinde, dann bleibt mir nichts anderes \u00fcbrig zu schauen, welche Richtung meine Kompassnadel anzeigt, und stimme ich damit \u00fcberein.<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Satz oben oben habe ich mir aus der &#8218;Zeit&#8216; ausgeschnitten, weil ich ihn anregend fand, und da h\u00e4ngt er schon seit Tagen \u00fcber dem Schreibtisch und regt an, vor allem, wenn nachmittags dann das Licht drauff\u00e4llt und man den Geist sich bewegen sieht, oder so kann zumindest der menschliche Geist es durch sich wahrnehmen. 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