{"id":22017,"date":"2025-08-20T07:44:21","date_gmt":"2025-08-20T07:44:21","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22017"},"modified":"2025-08-20T07:44:21","modified_gmt":"2025-08-20T07:44:21","slug":"22017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22017","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1014\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250818_075302-1-1024x1014.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22016\" style=\"width:361px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250818_075302-1-1024x1014.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250818_075302-1-300x297.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250818_075302-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250818_075302-1-768x761.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250818_075302-1-1536x1522.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/20250818_075302-1.jpg 1913w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vor vielen Jahren hat einmal das Wort, also e i n Wort einer Poetin so viel Resonanz in mir ausgel\u00f6st, sodass mein Wortschatz es adoptierte. Es war das Wort &#8218;geschichtslos&#8216;, das ich radikal als meines empfand, und f\u00fchlte mich abgrundtief verstanden bei gleichzeitig befreiender Leichtf\u00fc\u00dfigkeit. Da war mir noch gar nicht klar, wie verwoben und vernetzt und ins Unergr\u00fcndbare hinein verbunden diese st\u00e4ndige und sich aus sich selbst heraus speisende und immer neu erfindende Geschichte wirklich ist. Und welche Wirklichkeit in der Tat sie darstellen kann, wenn das emsige Menschenheer sich nach energetischen Mustern bewegt, die es selbst nicht versteht. Wobei niemand zum Verstehenwollen gezwungen wird, es ist ja niemand da au\u00dfer uns. Wir sind es doch, die an den Webst\u00fchlen sitzen und unsere Teppiche weben, oder nicht? Mit den Farben, der Gr\u00f6\u00dfe, den Mustern. Und wir sind es, die die Geschichten erz\u00e4hlen. Nicht nur unsere, nein, immer sind es Geschichten, die da aus den M\u00fcndern gleiten, als h\u00e4tten sie Anspruch auf Wahrhaftigkeit. Vielleicht kann sich der Schrecken dar\u00fcber, dass alles nur Geschichten sind, umwandeln durch Freude in die Erz\u00e4hlkunst. Also anstatt so zu tun, als w\u00e4r&#8217;s die ultimate Realit\u00e4t (was es nat\u00fcrlich auch ist), k\u00f6nnte man darauf achten, das Wahrgenommene gut zu erz\u00e4hlen. Es fehlt ja an der Torte immer ein St\u00fcck, und auch wenn sie vollkommen sein k\u00f6nnte, k\u00e4me ein erfundener Gott und w\u00fcrde dem Tortenbauer mit dem Finger drohen. So findet man sich wieder mit der Verantwortung f\u00fcr das eigene Script, und wie will man die Geschichte eigentlich erz\u00e4hlen? Und diese Geschichtslosigkeit, die hinter den Stories lagert, kann nur \u00fcber sie, die Geschichten, erreicht werden. Aber es gibt sie (die Geschichtslosigkeit). Das wurde mir heute klar.<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor vielen Jahren hat einmal das Wort, also e i n Wort einer Poetin so viel Resonanz in mir ausgel\u00f6st, sodass mein Wortschatz es adoptierte. Es war das Wort &#8218;geschichtslos&#8216;, das ich radikal als meines empfand, und f\u00fchlte mich abgrundtief verstanden bei gleichzeitig befreiender Leichtf\u00fc\u00dfigkeit. 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