{"id":21797,"date":"2025-07-10T07:29:46","date_gmt":"2025-07-10T07:29:46","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21797"},"modified":"2025-07-10T07:34:15","modified_gmt":"2025-07-10T07:34:15","slug":"mystery","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21797","title":{"rendered":"mystery"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1005\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250708_190337-1005x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21796\" style=\"width:402px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250708_190337-1005x1024.jpg 1005w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250708_190337-295x300.jpg 295w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250708_190337-768x782.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20250708_190337.jpg 1086w\" sizes=\"auto, (max-width: 1005px) 100vw, 1005px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Von den vielen M\u00f6glichkeiten, die Welt zu sehen, w\u00e4hle ich heute mal (wieder) eine. Sie begann sich zu bilden, als gestern ein Freund in Sydney am Ende unseres Gespr\u00e4chs meinte, er bliebe auf jeden Fall beim &#8218;Mysterium&#8216; des Ganzen, the mystery of it all. Ich wei\u00df zwar nicht genau, wie er das schwierige Wort pr\u00e4zisiert h\u00e4tte, aber gegen den Satz habe ich nichts einzuwenden , nat\u00fcrlich im Sinne, wie ich selbst ihn verstehe. Mir ist klar geworden, dass es auf dieser Erde nie jemanden geben wird, der das Geheimnis unserer Existenz auf diesem Raumschiff  inmitten unz\u00e4hlbarer Galaxien undsoweiter, viel weiter, wird wirklich ergr\u00fcnden k\u00f6nnen. Es ist ja auch nicht alles auseinandernehmbar, sodass man hineingucken kann und dadurch vieles wissen. Aber es bleibt doch &#8217;nur&#8216; Wissen, das &#8218;Nur&#8216; hier am Ende allen Wissens gedacht. Da also, wo es nichts mehr hilft oder aussagt, sondern lediglich bedingte Anwesenheit ist. Aber nat\u00fcrlich ist es gerade dadurch so mysteri\u00f6s, denn es verschleiert sich st\u00e4ndig als Unfassbares, obwohl es nur ist, was es ist. Da es gleichzeitig geistig und k\u00f6rperlich dahinstr\u00f6mt, entweicht es auch st\u00e4ndig seinen eigenen Manifestationen, die nat\u00fcrlich in ihrer irren Vielfalt als \u00fcberw\u00e4ltigend erfahren werden. Die erzeugten G\u00f6tter dienen dann als Gesetzesgeber. Und das Geheimnis des Hierseins kl\u00e4rt sich ja im Verlauf des Lebens nicht auf, nein. Wenn man Gl\u00fcck hat, wird man wachsamer, oder kann eine gewisse Leidenschaft f\u00fcr das Spiel entwickeln. Aber selbst wenn ich wei\u00df, wer ich bin (was immer das hei\u00dfen mag)  (und alles in Ma\u00dfen), hei\u00dft es nicht, dass das R\u00e4tsel gel\u00f6st ist. Immerhin kann es erlebt werden, oder es ist das Lebendige h\u00f6chstpers\u00f6nlich. <\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von den vielen M\u00f6glichkeiten, die Welt zu sehen, w\u00e4hle ich heute mal (wieder) eine. Sie begann sich zu bilden, als gestern ein Freund in Sydney am Ende unseres Gespr\u00e4chs meinte, er bliebe auf jeden Fall beim &#8218;Mysterium&#8216; des Ganzen, the mystery of it all. 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