{"id":21558,"date":"2025-05-16T07:51:27","date_gmt":"2025-05-16T07:51:27","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21558"},"modified":"2025-05-16T07:51:27","modified_gmt":"2025-05-16T07:51:27","slug":"politisch-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21558","title":{"rendered":"politisch (?)"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250513_161317-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21559\" style=\"width:400px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250513_161317-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250513_161317-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250513_161317-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250513_161317-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250513_161317-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250513_161317-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250513_161317-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250513_161317-rotated.jpg 1866w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:48px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">In den letzten Jahren meines Aufenthaltes in Indien ist mir aufgefallen, dass ich mich mitten im gro\u00dfz\u00fcgigen Reich des kollektiven Gottheitentraumes wieder mehr f\u00fcr Politik zu interessieren begann. Es war die Zeit, wo Meditationsh\u00f6hlen nicht mehr bewohnt wurden, denn Unruhe kam in die Welt, immer mehr Unruhe. Und ja, keine Gandhis mehr unterwegs, kaum noch Mahatmas. Aber Narendra Modi schwafelte gro\u00dfes Zeug an der Spitze, und w\u00e4hrend ich fr\u00fcher in jedem Zug und jedem Teeshop hemmungslos \u00fcber die Seele und den k\u00f6rperlosen Gott reden konnte gem\u00e4\u00df damaligem Interesse, entstand nun ein Graben. Wo ich selbst einen offensichtlich korrupten Diktator sah, sahen die meisten in meinem Freundeskreis ihn als Papa Wundermann, und ich dachte: wie kann das sein. Eine Facette der Wahrnehmung kann die Welt als T\u00e4uschungsman\u00f6ver sehen, eine Illusionsanstalt, in der wir uns wie in einem Dschungel bewegen und denken, wir haben das Ding im Griff. Oder eben nicht. Doch es gibt Zeiten, da f\u00fchlen selbst die lorbeerbehangenen Geister eine Drang zum Eintritt in die Matrix. War man da gar nicht mehr, und kann man \u00fcberhaupt au\u00dferhalb von ihr existieren. Wenn es anspricht, muss man eigene Antworten daf\u00fcr finden. Doch nichts steht dem Besuch meiner inneren Arena im Weg, meinem Schauplatz des Sehens, der hochwohlgelobten Universit\u00e4t, Erde genannt mit viel Welt drauf, da gibt es nichts, was man nicht lernen kann, oder muss. Denn wer mag schon diese schwer wiegenden Pr\u00fcfungen, diese Seiltanzakte im freien Flug, diese Verlockungen der versimpelten L\u00f6sungen!? Denn es geht doch um das gro\u00dfe Irgendwas in begrenztem Zeitablauf,  um dieses rumorende Irgendwer auf der Spielwiese, das sich sehnt nach \u00dcberlebensk\u00fcnsten. Wegen all dem habe ich es als angebracht empfunden, meine Sichtweise noch einmal zu erweitern. Und ja!, habe schon viel von politischen Auftritten gelernt, von Elon Musk, dem Seelenverk\u00e4ufer, und dem Papst, dem man die Demut zutraut. Denn es ist Zeit f\u00fcr die Klagelieder.<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Jahren meines Aufenthaltes in Indien ist mir aufgefallen, dass ich mich mitten im gro\u00dfz\u00fcgigen Reich des kollektiven Gottheitentraumes wieder mehr f\u00fcr Politik zu interessieren begann. Es war die Zeit, wo Meditationsh\u00f6hlen nicht mehr bewohnt wurden, denn Unruhe kam in die Welt, immer mehr Unruhe. 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