{"id":21549,"date":"2025-05-14T07:36:07","date_gmt":"2025-05-14T07:36:07","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21549"},"modified":"2025-05-14T14:16:30","modified_gmt":"2025-05-14T14:16:30","slug":"21549","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21549","title":{"rendered":"gut"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250512_121717-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21548\" style=\"width:322px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250512_121717-576x1024.jpg 576w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250512_121717-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250512_121717-768x1365.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250512_121717-864x1536.jpg 864w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250512_121717-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250512_121717.jpg 1432w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Das Sehen vom Irgendwas im Irgendwo<\/h6>\n\n\n\n<div style=\"height:43px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:0px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Seit Hannah Arendt uns schonungslos berichtet hat von der Banalit\u00e4t des B\u00f6sen, die sie selbst erlebt hat w\u00e4hrend des Eichmann-Prozesses in Jerusalem, k\u00f6nnen wir nun reichlich Beispiele daf\u00fcr sehen, wie attraktiv das als &#8218;B\u00f6sartiges&#8216; Betrachtete f\u00fcr viele Menschen ist, denn sie sehen es ja gar nicht so, nein. Sie basteln an ihrem eigenen Heiligenschein und hoffen, dass der Schein h\u00e4lt. H\u00e4lt er lange genug und es sind genug beisammen, die behaupten, der Kaiser tr\u00fcge Kleider, dann l\u00e4uft die Show. Einer will Zar werden, der andere Papst, und weil es dann doch nicht so richtig klappt, werden sie immer w\u00fctender und durchschaubarer und banaler. Die Preise f\u00fcr egomanische Sch\u00e4den sind zwar immer hoch, aber sogar mit der Selbstbestimmung wird lieber bezahlt, als sich der anderen Seite zuzuwenden. Wo ist die andere Seite, und was oder wen finden wir da vor? Zwischen H\u00f6he und Tiefe gibt es ja unendliche Labyrinthe des Eigensinnigen, und tapfer arbeitet man sich durch den Wirrwar &#8211; und klar, dann kann es einem so vorkommen, als w\u00e4re man aus dem D\u00e4monennetz ausgespuckt worden und m\u00fcsse nun schauen, wie es weitergeht. Denn die andere Seite des B\u00f6sen ist doch das Gute, und auch Gottfried Benn hatte keine Ahnung, &#8218;woher das Sch\u00f6ne und das Gute kommt&#8216;. Aber da es existiert, m\u00fcsste es doch zu erreichen sein, oder gibt&#8217;s da nichts mehr zu erreichen. Man erz\u00e4hlt sich, dass der Papst, als er h\u00f6rte, dass ihn die Wahl getroffen hat, zuerst verstummte und den Kopf senkte. Niemand kann auch nur ahnen, was in ihm vorging. Die, die nicht wollen, meinte jemand beim Fr\u00fchst\u00fcck, sind meistens die Besten. Wenn sie dann ihre Aufgabe akzeptieren, werden sie zum verk\u00f6rperten Wollen in Einklang mit den Erfordernissen des Amtes. Doch wie f\u00fchlt sich ein Mensch, der als so gut erachtet wird, dass er andere Menschen segnen kann. Sch\u00f6n ist, wenn man jemandem die gute Arbeit bei der Durchf\u00fchrung des Amtes und seinen Ideen zutraut. Auch feuert es an, dar\u00fcber nachzudenken: gut sein, das Gutsein &#8211; was ist das.<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Sehen vom Irgendwas im Irgendwo Seit Hannah Arendt uns schonungslos berichtet hat von der Banalit\u00e4t des B\u00f6sen, die sie selbst erlebt hat w\u00e4hrend des Eichmann-Prozesses in Jerusalem, k\u00f6nnen wir nun reichlich Beispiele daf\u00fcr sehen, wie attraktiv das als &#8218;B\u00f6sartiges&#8216; Betrachtete f\u00fcr viele Menschen ist, denn sie sehen es ja gar nicht so, nein. 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