{"id":21503,"date":"2025-05-05T08:05:35","date_gmt":"2025-05-05T08:05:35","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21503"},"modified":"2025-05-05T08:05:35","modified_gmt":"2025-05-05T08:05:35","slug":"beisichselbstsein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21503","title":{"rendered":"(bei)sich(selbst)sein"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"667\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250504_201515-667x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21502\" style=\"width:385px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250504_201515-667x1024.jpg 667w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250504_201515-195x300.jpg 195w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250504_201515-768x1180.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250504_201515-1000x1536.jpg 1000w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250504_201515-1333x2048.jpg 1333w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250504_201515-scaled.jpg 1666w\" sizes=\"auto, (max-width: 667px) 100vw, 667px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Immer mal wieder kann man sich bestimmte Fragen stellen, von deren Beantwortung man bereits \u00fcberzeugt zu sein scheint, aber der Schein, das lernt man fr\u00fch, tr\u00fcgt ja. Eine dieser Fragen ist, wer man selbst ist, und warum das \u00fcberhaupt eine relevante Frage ist, w\u00fcrde doch kein Mensch gerne behaupten, dass er oder sie sich nicht kennt. Nur der Mensch kommt (wenn er Gl\u00fcck hat) in Kontakt mit der Nachfrage, wer er sei. Dann nimmt die Gr\u00fcbelei ihren Lauf, bis man das Dickicht hinter sich gelassen und sich nun auf das Wesentliche konzentrieren kann. Was ist hier das Wesentliche? Na die Frage selbst ist das Wesentliche, und dass ich mir zum Beantworten Freiraum g\u00f6nne, um mich besser kennen zu lernen. Manche fangen sehr fr\u00fch damit an, weil ihre Umgebung es ihnen erm\u00f6glicht oder sie zwingt, in die Tiefe zu dringen. Oder sollte ich lieber &#8218;die Tiefen&#8216; sagen, denn auch sie unterscheiden sich gr\u00fcndlich, und wo in einer Ecke die Wehmut sich breitmachen kann, steht in der anderen eine willkommenhei\u00dfende \u00d6llampe, und die Schicksalsbl\u00e4tter rascheln verlockend. Die Frage braucht Zeitlosigkeit im Raum, damit Antworten sich herauswagen k\u00f6nnen, eben nicht nur eine, sondern die umwerfende Vielfalt dessen, was ich (auch) sein kann. Daher m\u00fcssen die Werkzeuge und die Instrumente aufgefahren werden, und ich selbst als Zeugin anwesend. Einerseits kann ich beobachten, wie ich so bin und mit allem umgehe, und sieht mein pers\u00f6nliches Leben \u00fcberhaupt nach mir aus? Komme ich darin vor, und als wer? Spiele ich die Rolle, die mir auferlegt wurde, oder \u00fcberrasche ich mich in meinem Selbstsein, das ja kein fixes Script hat. Ich h\u00f6re oder lese immer mal wieder, dass die meisten Menschen mit der Tatsache gar nicht in Kontakt kommen, dass man das Auge auf sich selbst richten muss, um zu einer Verbindung zu kommen, einem Austausch mit sich, einer Freundschaft mit dem eigenen Wesen, das so nahe ist und doch voller Fremdheit. Manchmal beneide ich die Katze um ihr fragloses Dasein, das so viel gute Gef\u00fchle ausl\u00f6st. Unser Bewusstsein ist Segen und B\u00fcrde zugleich. Wenn die Liebe sich durchsetzen kann, wird es einfacher, sich selbst zu sehen, und aus dieser Quelle heraus kann man das Abenteuer beherzter an sich nehmen.<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mal wieder kann man sich bestimmte Fragen stellen, von deren Beantwortung man bereits \u00fcberzeugt zu sein scheint, aber der Schein, das lernt man fr\u00fch, tr\u00fcgt ja. Eine dieser Fragen ist, wer man selbst ist, und warum das \u00fcberhaupt eine relevante Frage ist, w\u00fcrde doch kein Mensch gerne behaupten, dass er oder sie sich nicht [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-21503","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21503","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21503"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21503\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21506,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21503\/revisions\/21506"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21503"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21503"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21503"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}