{"id":21487,"date":"2025-05-02T07:57:51","date_gmt":"2025-05-02T07:57:51","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21487"},"modified":"2025-05-02T07:57:51","modified_gmt":"2025-05-02T07:57:51","slug":"wohl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21487","title":{"rendered":"Wohl"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1004\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250501_174724-1004x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21486\" style=\"width:386px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250501_174724-1004x1024.jpg 1004w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250501_174724-294x300.jpg 294w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250501_174724-768x783.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250501_174724-1506x1536.jpg 1506w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/20250501_174724.jpg 1849w\" sizes=\"auto, (max-width: 1004px) 100vw, 1004px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Nat\u00fcrlich hatte ich als Kind auch die damals \u00fcblichen Wellensittiche oder die Schildkr\u00f6te, dann war da lange nichts mit Tieren. Andere Interessen, Gro\u00dfstadt, undsoweiter. Sp\u00e4ter habe ich im Bazaar von Kathmandu einen Adler gekauft und Zarathustra genannt, es war eine Liebesgeschichte. Manchmal verliebt man sich ja in ein Tier, auch wenn man nicht vom alten Typus Bauernhof kommt oder engagiert ist in einem Tierliebhaber:innenverein, nein, es passiert einfach, die Pers\u00f6nlichkeiten resonnieren miteinander. Aber ohne die Jahre in Indien w\u00e4re ich vielleicht nie so aufmerksam auf Tiere geworden. Da die meisten von ihnen frei herumliefen, musste man st\u00e4ndig mit ihnen umgehen, \u00fcberall K\u00fche und Ochsen und Affen und Hunde, man konnte gebissen werden, aber auch stundenlang zuschauen bei ihrem Eigenleben, zum Beispiel beim Radschlagen der Pfauen zuf\u00e4llig dabei sein. Als ich am Anfang meines Aufenthaltes in Indien eine Weile bei einem Sadhu\/M\u00f6nch in die Lehre ging, sa\u00dfen wir unter einem Banian Baum, in dem ungef\u00e4hr 50 Flederm\u00e4use wohnten. Man schaute am Tag in eine Unmenge winziger Gesichter, die alle unterschiedlich waren. Das hat mich auch immer wieder erstaunt an den M\u00e4usen, die die Katze hereinbrachte und ich noch rechtzeitig fangen konnte: wie unterschiedlich sie alle waren, und wie wild darauf, wieder in Freiheit zu sein. Eigenes Leben erfahren zu k\u00f6nnen. Wissenschaft \u00fcbersch\u00e4tzt sich, denn es ist auch nur ein Trieb, so, als d\u00fcrfte man gar nicht mitreden. Tierversuche: Nein! Es hat immer andere Wege gegeben, und im Notfall stirbt der Mensch an seinen Verletzlichkeiten, so, wie alle Wesen und alles Wesenhafte vergeht. Und dann wieder Kr\u00e4fte sammelt zum Weitergehen. So wie wir halt auch leben und entscheiden m\u00fcssen, wo und wie und mit wem wir in dieser unserer Lebenszeit navigieren durch das Dickicht des Dschungelgewebes. Was wollte ich sagen, noch einmal auf einfachste Weise zusammengefasst: Mensch &amp; Tierwohl als vorherrschende Priorit\u00e4t allen Handelns. Respekt f\u00fcr das Kunstwerk des sich selbst Gestaltenden. Nicht st\u00f6ren. <\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nat\u00fcrlich hatte ich als Kind auch die damals \u00fcblichen Wellensittiche oder die Schildkr\u00f6te, dann war da lange nichts mit Tieren. Andere Interessen, Gro\u00dfstadt, undsoweiter. Sp\u00e4ter habe ich im Bazaar von Kathmandu einen Adler gekauft und Zarathustra genannt, es war eine Liebesgeschichte. 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