{"id":21407,"date":"2025-04-18T08:14:15","date_gmt":"2025-04-18T08:14:15","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21407"},"modified":"2025-04-18T08:14:15","modified_gmt":"2025-04-18T08:14:15","slug":"zufuegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21407","title":{"rendered":"zuf\u00fcgen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1002\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250418_074146-1002x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21406\" style=\"width:392px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250418_074146-1002x1024.jpg 1002w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250418_074146-294x300.jpg 294w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250418_074146-768x785.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250418_074146-1503x1536.jpg 1503w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250418_074146.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1002px) 100vw, 1002px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Es ist ein gesetzlicher Feiertag, aber von der Geschichte her gibt es nun wahrlich nichts zu feiern. Deswegen konzentriert sich das Business mehr auf Fisch und dann die Hasen und die Eier. Bei den letzten, mit dem Stoff tief verbundenen Christen geht es vermutlich sehr feierlich zu, denn die Geschichte ist in den Leidensweg der Menschheit einbetoniert. Ich meine das Leiden, das Menschen von anderen Menschen zugef\u00fcgt wird. Haben wir verstanden, was das bedeutet? Auf dem &#8218;Bild des Jahres&#8216; sehen wir einen Jungen aus dem Gaza-Streifen, dem beide Arme amputiert werden mussten. Er soll seine Mutter gefragt haben, wie er sie denn jetzt umarmen soll. Es ist die grausam peinigende Grenze des sich Hineinversetzenk\u00f6nnens, die nur wenige Dichter \u00fcberschreiten konnten, ohne unglaubw\u00fcrdig zu  werden. Und doch wird es immer wieder getan und gesagt und kommentiert, von uns, den noch Lebenden. Es ist einerseits schwer, die bet\u00e4ubende Opulenz der religi\u00f6sen Riten zu ersetzen, da sie eine Art Aufgehobenheit anbieten und oft genug auch erf\u00fcllen. Zum Beispiel wenn man bereit ist, ein Kind zu sein und zu bleiben, ohne durch die individuelle Reifung des eigenen Weges zu wandern. Andrerseits muss gar nichts ersetzt werden, nur Entsprechendes gefunden. Also etwas, das beides kann: das Alleinsein zu respektieren, und das zweifellos Gemeinsame unter uns allen zu f\u00f6rdern, wie soll&#8217;s gehen, wenn nicht durch Wachheit und Praxis. Ach ja, Jesus, dem  w\u00fcrde es heute auch nicht viel besser gehen, vielleicht in eine Heilanstalt buxiert, den Unruhestifter, oder weil nemand ihm glauben w\u00fcrde, dass er Tote zum Leben erwecken kann, oder \u00fcber die Oberfl\u00e4che des Wassers laufen. Und das ist das Problem mit den Schriften, dass sie keinerlei Hinterfragung dulden, denn wo k\u00e4men wir dann hin. Auf jeden Fall k\u00e4men wir auf einen  von ambitionierten weltlichen und religi\u00f6sen Herrschern ungern gesehenen der m\u00f6glichen  Wege in die Selbstbestimmung. <\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist ein gesetzlicher Feiertag, aber von der Geschichte her gibt es nun wahrlich nichts zu feiern. Deswegen konzentriert sich das Business mehr auf Fisch und dann die Hasen und die Eier. 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