{"id":21381,"date":"2025-04-14T07:46:36","date_gmt":"2025-04-14T07:46:36","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21381"},"modified":"2025-04-14T08:05:13","modified_gmt":"2025-04-14T08:05:13","slug":"21381","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21381","title":{"rendered":"kara"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"703\" height=\"807\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250414_091029.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21380\" style=\"width:403px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250414_091029.jpg 703w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250414_091029-261x300.jpg 261w\" sizes=\"auto, (max-width: 703px) 100vw, 703px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">In Indien, dachte ich gerade, kam die Idee des zu (s)einer Religion sich bekennenden Hindus gar nicht auf, da Gott und G\u00f6tter die anerkannten Vorgesetzten sind. Das kann einerseits ein universales Gef\u00fchl von Aufgehobenheit im Gro\u00dfraum bedeuten, hat andrerseits aber wie alles Helle eine tiefdunkle Schattenseite, die vor allem Muslime und Andersgl\u00e4ubige zu sp\u00fcren bekommen. Dazu kommt, dass Hinduismus nicht wirklich eine Religion ist, sondern ein Lebensstil, mit dem die meisten hochzufrieden sind. Naja, das br\u00f6ckelt auch schon in den letzten Jahrzehnten, und vielleicht kann man es schon heute eine leere H\u00fclle nennen, die durch k\u00fcnstliche Intellgenz leicht zu steuern ist. Die Leichtg\u00e4ubigkeit hinterl\u00e4sst immer Spuren, genauso tief wie der Zwang. Bis das Blut die einst heiligen Treppen hinunterflie\u00dft. Und jetzt hier die wichtige christliche &#8218;Kar&#8216;-Woche (&#8218;kara&#8216; von Klage, Kummer, Trauer), wo getrauert wird um ein Schicksal, von dem alle wissen oder zumindest zu wissen glauben, wie es sich auf schrecklichste Weise entfaltet hat, und wo der Geopferte selbst nicht mehr wusste, warum er so verdammt gottverlassen war. Es wurde ja nie gekl\u00e4rt, so, wie viele schreckliche Dinge nie gekl\u00e4rt wurden und werden, weil sonst die Glaubenwollenden ihre Emotionen und ihre Rituale nicht h\u00e4tten, und k\u00f6nnen auch so immer besser gesteuert werden. Und es darf die festgezurrte Story ja auch keine Fragen aufwerfen, ich meine pers\u00f6nlich, so wie: H\u00e4tte ich selbst da am Rande des Weges zugeschaut, wie sie den Gefolterten mit den langen blonden Haaren, den Unruhestifter, den Aktivisten, zum Kreuz haben das schwere Ding schleppen lassen, und haben ein bisschen gekichert. Insofern ist das nat\u00fcrlich auch immer eine moderne Geschichte, die sich die jeweiligen Menschen nachtr\u00e4glich wieder zurechtbasteln, damit man wenigstens von Einem sagen kann, dass er unsere Krankheit tr\u00e4gt und unsere Schmerzen&#8230;(?).<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Indien, dachte ich gerade, kam die Idee des zu (s)einer Religion sich bekennenden Hindus gar nicht auf, da Gott und G\u00f6tter die anerkannten Vorgesetzten sind. Das kann einerseits ein universales Gef\u00fchl von Aufgehobenheit im Gro\u00dfraum bedeuten, hat andrerseits aber wie alles Helle eine tiefdunkle Schattenseite, die vor allem Muslime und Andersgl\u00e4ubige zu sp\u00fcren bekommen. 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