{"id":21369,"date":"2025-04-12T08:04:44","date_gmt":"2025-04-12T08:04:44","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21369"},"modified":"2025-04-12T08:06:46","modified_gmt":"2025-04-12T08:06:46","slug":"asche-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21369","title":{"rendered":"Asche"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"789\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250410_172825-789x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21368\" style=\"width:456px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250410_172825-789x1024.jpg 789w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250410_172825-231x300.jpg 231w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250410_172825-768x997.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250410_172825-1183x1536.jpg 1183w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250410_172825-1578x2048.jpg 1578w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250410_172825-scaled.jpg 1972w\" sizes=\"auto, (max-width: 789px) 100vw, 789px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:0px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">cinis<\/h6>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Aus der Asche kann einen vieles anschauen. Man pustet ein wenig, und schon schaut einen etwas anderes an. Ich liebe Asche, und vor allem der Samstag ist geeignet, um solche Dinge zu sagen. In Indien habe ich mich immer gegen bestimmte Substanzen gewehrt, die zum Beispiel eifrige Priester einem auf die Stirn dr\u00fccken wollten, aber gegen einen Segen durch Asche habe ich mich nie gewehrt, beziehungsweise mir selbst das Aschezeichen die Stirn hochgestrichen. Als ich dann l\u00e4ngere Zeit selbst im Tempel sa\u00df und verantwortlich war f\u00fcr den Tagesablauf, kam es zu einem Konflikt. M\u00fctter brachten ihre Kinder, um von der Asche meines Feuers geheilt zu werden. Ich beklagte mich bei der Bruderschaft, die, eine Stunde zu Fu\u00df entfernt vom Tempel, meinen Umgang mit dem Ganzen mit Argusaugen beobachteten. Sie legten mir die medizinischen Wunder der Asche vor Augen, sodass ich fortan winzige P\u00e4ckchen mit Asche anfertigte, die gegen allerlei Leid helfen sollte. Im (heiligen) See schwamm oft die Asche der Toten, gemischt mit den z\u00e4hen \u00dcberresten winziger Knochenteile. Asche kann man, wenn man m\u00f6chte, sich selbst auf das Haupt tun und reinsp\u00fcren, ob es was mit einem macht. Nat\u00fcrlich macht sie was mit einem, die Asche, denn sie ist endg\u00fcltig, auch wenn sie in vielerlei Produkten verwertet wird. Auch in der Kunst. Mahadevi Akka, wandernde Poetin im 12. Jahrhundert in Indien) soll angeblich nur in Asche und in ihre langen, schwarzen Haare gekleidet gewesen sein. Als sie einmal bei h\u00f6chst angesehenen, poetischen W\u00fcrdetr\u00e4gern eingeladen war, erschien sie in der Halle und wurde vom Dichter Basavanna emp\u00f6rt gefragt, wie sie es wage, nur im Ascheoutfit vor M\u00e4nnern zu erscheinen, worauf sie antwortete: Ich sehe keine M\u00e4nner. So viel kann Asche.  <\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>cinis Aus der Asche kann einen vieles anschauen. 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