{"id":21354,"date":"2025-04-08T07:48:13","date_gmt":"2025-04-08T07:48:13","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21354"},"modified":"2025-04-08T07:52:44","modified_gmt":"2025-04-08T07:52:44","slug":"original-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21354","title":{"rendered":"original"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250408_091543-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21355\" style=\"width:426px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250408_091543-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250408_091543-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250408_091543-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250408_091543-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250408_091543-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250408_091543-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250408_091543.jpg 1452w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wenn jemand als &#8218;ein Original&#8216; bezeichnet wird, wird es gerne mit einem bestimmten L\u00e4cheln begleitet, so, als geh\u00f6re es sich gar nicht, ein Original zu sein. Es betrifft jemanden, dem es nicht gelungen ist, sich gen\u00fcgend anzupassen, oder aber eine Person, die gar nicht anders kann, als den eigenen Gesetzen zu folgen. Sicherlich sieht das bei Sokrates anders aus als beim Meisterb\u00e4cker, aber beide haben auch was Gemeinsames wie zum Beispiel die Ausrichtung der Lebensenergie. Oder dass sie nicht anders k\u00f6nnen als d a s zu tun, was sie tun. Was so klingt, als w\u00fcrde es auf alle Menschen zutreffen, und als h\u00e4tten alle Menschen unb\u00e4ndiges Interesse daran, ihre eigenen Tiefen auszuloten und zur Quelle, also dem Origin, dem Ursprung, zu gelangen. An Donald Trump, so langweilig es auch sein mag, kann man dennoch pr\u00e4chtig beobachten, wie ein Mensch wirkt, dem jegliche Verbindung zur eigenen Quelle unbekannt ist. Er steuert alles im Au\u00dfen als die sichtbar niedrigste Form seines unbeachteten Selbst, wenn man hier noch oder \u00fcberhaupt von einem Selbst reden kann. Nicht, dass es nicht urspr\u00fcnglich da war, es ist nur verk\u00fcmmert, weil die Kopien, die dar\u00fcbergelegt wurden, sich durchgesetzt haben. Eine Kopie von sich selbst wird man auf vielerlei Weise, es hat viel mit Cleverness und scheinbarem Knowhow zu tun, und damit, dass man sich gerne narren l\u00e4sst vom Menschengetue, dem Lob gleicherma\u00dfen wie der Ablehnung gegen\u00fcber. Aus welcher Quelle ist das, was ich bin, gespeist. Und habe ich den Reichtum des Seins wahrnehmen k\u00f6nnen, und mit was habe ich ihn als Gegengabe vergr\u00f6\u00dfert. Damit mein Geist nicht besch\u00e4mt wird durch Armseligkeit. Damit sich hinter der Fassade ein Garten auftut und kein furchteinfl\u00f6\u00dfender Abgrund.<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn jemand als &#8218;ein Original&#8216; bezeichnet wird, wird es gerne mit einem bestimmten L\u00e4cheln begleitet, so, als geh\u00f6re es sich gar nicht, ein Original zu sein. 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