{"id":21289,"date":"2025-03-28T09:05:14","date_gmt":"2025-03-28T09:05:14","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21289"},"modified":"2025-03-28T09:05:14","modified_gmt":"2025-03-28T09:05:14","slug":"luegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21289","title":{"rendered":"l\u00fcgen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"997\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250325_170718-1024x997.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21288\" style=\"width:412px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250325_170718-1024x997.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250325_170718-300x292.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250325_170718-768x748.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250325_170718-1536x1496.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250325_170718.jpg 1766w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">L\u00fcgen ist einfach. Jeder kann es, und wendet es auch an. Es gilt im gesellschaftlichen Umgang das gemeinsame Verst\u00e4ndnis, dass man nicht immer die (sogenannte) Wahrheit sagen kann und muss, zum Beispiel, wenn man gefragt wird, wie es einem geht. Bei ernsthafter Nachfrage m\u00fcsste man selber nochmal gr\u00fcndlich nachforschen, wie es einem denn tats\u00e4chlich geht, ist ja nicht immer so leicht zug\u00e4nglich, oder nicht immer gleich wichtig, die eigene Befindlichkeit. Viele unserer Eltern oder Gro\u00dfeltern waren noch an ein System gewohnt, wo es klar wurde, dass man bei bestimmten Einstellungen entweder l\u00fcgen oder besser schweigen musste, wenn einem das Leben lieb war, was es meistens ist. Oder die Position ist einem wichtiger, oder der Machthunger, oder der Grad der Verf\u00fchrbarkeit und der darauffolgenden Verk\u00e4uflichkeit an Systeme und Ideologien und an ihre Spitzenvertreter nimmt \u00fcberhand, wie wir es zur Zeit in Amerika in h\u00f6chst verbl\u00fcffender Weise vorgespielt bekommen. Und das ist wohl die dahinterliegende, infame Idee, die leider zu wirken scheint, n\u00e4mlich so viel zu l\u00fcgen, und mit so penetranter Gleichg\u00fcltigkeit auf diesem infamen L\u00fcgenbrett zu spielen, bis wirklich niemand mehr wissen kann, wo alles einstmal als wahr Empfundene im Staub des Vergessens zu versinken droht. Es kann zudem sehr peinlich sein, beim L\u00fcgen ertappt zu werden, und ist grotesk, wenn es offensichtlich aus Angst vor dem Herrn Diktator geschieht, wie es vielerorts der Fall ist. Viele sind wegen ihres Mutes, die Wahrheit zu sagen, gestorben,  al-Halladsch nannte es die niederste Stufe der Mystik. Vielleicht lohnt es sich, immer mal wieder dar\u00fcber nachzudenken, wie wichtig einem die N\u00e4he zu dem, was ich selbst als &#8218;wahr&#8216; empfinde, wirklich ist. Wie in jeder &#8218;guten&#8216; Ordnung, in der es auch dunkle, chaotische Flecken geben muss, so gibt es beim L\u00fcgen eine gewisse Toleranzgrenze, die man selbst f\u00fcr sich entdecken muss und m\u00f6glichst den Anderen auch zugesteht. Aber es ist doch angebracht, wenn eine Klarheit vorherrscht \u00fcber den Umgang mit L\u00fcgerei, damit man im Ernstfall die Ambivalenz vermeiden kann.   <\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00fcgen ist einfach. Jeder kann es, und wendet es auch an. Es gilt im gesellschaftlichen Umgang das gemeinsame Verst\u00e4ndnis, dass man nicht immer die (sogenannte) Wahrheit sagen kann und muss, zum Beispiel, wenn man gefragt wird, wie es einem geht. 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