{"id":21240,"date":"2025-03-15T08:58:31","date_gmt":"2025-03-15T08:58:31","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21240"},"modified":"2025-03-15T08:58:31","modified_gmt":"2025-03-15T08:58:31","slug":"21240","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21240","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"498\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250315_092129-498x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21241\" style=\"width:296px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250315_092129-498x1024.jpg 498w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250315_092129-146x300.jpg 146w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250315_092129-768x1579.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250315_092129-747x1536.jpg 747w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250315_092129.jpg 845w\" sizes=\"auto, (max-width: 498px) 100vw, 498px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Was sich in der Atmosph\u00e4re gerade so regt, ist auch der Geist derjenigen, die ansonsten lieber ihre Ruhe und den Raum und die Zeit und die Talente und Anlagen f\u00fcr d a s zur Verf\u00fcgung haben, was ihnen bzw. uns wirklich am Herzen liegt. In schwierigen politischen Phasen hilft es, keinen Boss, g\u00f6ttlich oder weltlich, \u00fcber sich zu haben. Man muss nur die Einsamkeit so lange aushalten k\u00f6nnen, bis man merkt, dass es ein Tor zur Freiheit ist, und zur F\u00e4higkeit, Verbindung zum Lebendigen aufnehmen zu k\u00f6nnen weit \u00fcber die Sprachf\u00e4higkeit hinaus. Allerdings bleibt es immer schmerzhaft, auf Dummheit zu treffen, denn sie ist ihrer Natur entsprechend unberechenbar. Das Gro\u00dfe Theater setzt uns nun so ein Beispiel vor Augen, und man kann und muss die Erfahrung dieses Ph\u00e4nomens je nach Fachgebiet durchkontemplieren, um zu einer potentiellen Einsch\u00e4tzung der Weltlage zu gelangen, von mir aus aus purem wissenschaftlichem Interesse. Auch das durch Dummheit verursachte Leid ist ja immer pr\u00e4sent, um der erschreckenden M\u00f6glichkeit des Gef\u00fchllosen entgegen zu wirken. So kann der bombastische Satz des Augustinus &#8218;Liebe, und tu was du willst&#8216; sehr lecht missverstanden werden, denn wer w\u00fcrde schon gerne von sich behaupten, keine Liebe zu haben. So muss gemeint sein, dass der Mensch, der liebt, keinen Schaden anrichten kann, also nicht den Menschen oder den Tieren, dem Wald, dem Meer und dem Weltall undsoweiter, und man m\u00fcsste dann dar\u00fcber nachdenken, was &#8217;schaden&#8216; bedeutet, und wie weit die F\u00e4higkeit, ihn anzurichten, im Menschen verankert ist. Und so ist es schon ein Schock, einen Weltherrscher zu erleben, der so gut wie keine F\u00e4higkeiten mit sich bringt, das ganze Spiel kontemplativ zu durchdringen und die jeweils besten Entscheidungen zum Wohl des Ganzen zu treffen. Leider glaubt das auch der Diktator von sich. Da hilft dann nur noch, sich abzuwenden vom Unl\u00f6sbaren.<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was sich in der Atmosph\u00e4re gerade so regt, ist auch der Geist derjenigen, die ansonsten lieber ihre Ruhe und den Raum und die Zeit und die Talente und Anlagen f\u00fcr d a s zur Verf\u00fcgung haben, was ihnen bzw. uns wirklich am Herzen liegt. 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