{"id":21183,"date":"2025-03-04T09:03:05","date_gmt":"2025-03-04T09:03:05","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21183"},"modified":"2025-03-04T09:03:56","modified_gmt":"2025-03-04T09:03:56","slug":"zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21183","title":{"rendered":"Zeiten"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"998\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250227_170012-1024x998.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21182\" style=\"width:364px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250227_170012-1024x998.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250227_170012-300x293.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250227_170012-768x749.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250227_170012-1536x1498.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250227_170012-rotated.jpg 1680w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Es gibt diese Zeiten, in deren Verlauf die Schreiberlinge in l\u00e4ngere Gr\u00fcbelpausen verfallen, K\u00fcnstler:innen und Philosoph:innen und Wissenschaftler:innen ihr Amt neu bedenken, ein kollektiver Shift im Bewusstsein der Weltbev\u00f6lkerung stattfinden kann, ganz so, als w\u00fcrde die Erde auf ein neues Geleis gehievt und m\u00fcsste sich nun neu erfinden. Es sind meistens Zeiten, in denen eine eindeutge Bedrohung dessen, was als lebenswerter Alltag erfahren wird, im Gange ist. Wenn (wie ich es in Indien erlebt habe) Wanderwege der Eremit:innen f\u00fcr den Tourismus asphaltiert werden, stirbt die Wissenschaft des Yoga langsam aber sicher aus. Ein paar Ausl\u00e4ufer finden sich noch in fernen L\u00e4ndern, wo man das letztlich Unlernbare praktiziert hatte, aber die Bedingungen \u00e4ndern sich, und es braucht frische Sichtweisen f\u00fcr den Umgang mit dem Welterleben. Nun zum Here and Now. Vom dramaturgischen Standpunkt aus sitzt ein altbekannter Narr auf dem (noch) m\u00e4chtigsten politischen Stuhl des Momentes. Toxische M\u00e4nneraugen weiden sich an der gelungenen Unruhe, die in die Weltmaschine ges\u00e4t werden muss, um vom krankhaft begrenzten Ich weitere Machtgel\u00fcste zu befriedigen, ohne in unangenehmen Rechtfertigungszwang zu geraten. In diesen Zeiten werden bestimmte Randfiguren in die Mitte des Auges bef\u00f6rdert, wo noch das Tosen des Wirbelsturms zu h\u00f6ren ist. Im Auge selbst aber ist Stille. Hier halten wir mit unseren Schreibwerkzeugen und Pinseln und Gedanken und Unterst\u00fctzungen aller Art (Kunst) auf einmal ein Gegengewicht. Wir m\u00fcssen und k\u00f6nnen uns nicht alle kennen, aber wir arbeiten im Gemeinsamen, in das das Wort &#8218;einsam&#8216; in seiner reifsten Bedeutung eingebettet ist. Jetzt kommt es darauf an, sich auf andere, aber vor allem auf sich selbst zumindest soweit verlassen zu k\u00f6nnen, dass die Unf\u00e4higkeit, klare Entscheidungen zu treffen, nicht zur Behinderung wird. Wir brauchen den politischen Raum als M\u00f6glichkeit, unser Leben frei zu leben, with due respect.<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt diese Zeiten, in deren Verlauf die Schreiberlinge in l\u00e4ngere Gr\u00fcbelpausen verfallen, K\u00fcnstler:innen und Philosoph:innen und Wissenschaftler:innen ihr Amt neu bedenken, ein kollektiver Shift im Bewusstsein der Weltbev\u00f6lkerung stattfinden kann, ganz so, als w\u00fcrde die Erde auf ein neues Geleis gehievt und m\u00fcsste sich nun neu erfinden. 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