{"id":21118,"date":"2025-02-18T09:24:26","date_gmt":"2025-02-18T09:24:26","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21118"},"modified":"2025-02-18T09:24:26","modified_gmt":"2025-02-18T09:24:26","slug":"thema","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21118","title":{"rendered":"Thema"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250217_155421-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21117\" style=\"width:460px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250217_155421-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250217_155421-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250217_155421-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250217_155421-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250217_155421-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250217_155421-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250217_155421-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250217_155421.jpg 1594w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:22px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ein Gast kam eines Tages von irgendwoher bei uns an, und kaum hatte er die Wagent\u00fcre ge\u00f6ffnet, fragte er, was zur Zeit mein &#8222;Thema&#8220; sei, was eine humorvolle Anekdote unseres Hauses wurde, also diese wie selbstverst\u00e4ndliche Annahme, man h\u00e4tte immer ein Thema parat. Hat man ja vielleicht auch, aber zuerst muss man sortieren und etwas nachdenken, was man \u00fcberhaupt bei all der vielseitigen Denkerei als Thema definieren w\u00fcrde. Sobald man sich intensiv(er) mit etwas besch\u00e4ftigt, wird es leicht zu einem Thema, das dann in Gespr\u00e4che einflie\u00dft, die man damit entweder lenken oder einfach ansto\u00dfen oder dadurch sich frei entwickeln lassen kann, es wird dann interessanter. Auf jeden Fall ist etwas, auf das das Augenmerk ausgiebig gerichtet ist, ein Thema. Es gibt auch unliebsame Themen wie &#8218;Elon Musk&#8216;, aber auch mich hat der immerhin als Figur faszinierende Joker schon ziemlich besch\u00e4ftigt, und das reicht schon und sagt aus, dass es immer ein herausgehobenes Interesse geben muss an einem Geschehen oder Vorfall, um &#8218;Thema&#8216; genannt zu werden. Die Themenbereiche finden meistens Anklang in R\u00e4umen, wo mit einem bestimmten Interesse gerechnet werden kann und schlie\u00dfen immer andere aus, die das nicht als Teil ihrer Lebensgestaltung betrachten. Bei \u00f6ffentlichen politschen Themen wie Wahlen brodelt die Welle des Interesses kurz hoch und zieht sich dann wieder, entweder entt\u00e4uscht oder zufrieden oder  abwartend zur\u00fcck, und andere Themen werden vorrangig. Es gibt auch gedankliche Zusammenst\u00f6\u00dfe von Themen, die auf erstaunliche Weise entstehen. Neulich gestalteten wir im Haus einen Abend, an dem eine Erz\u00e4hlk\u00fcnstlerin dem Freundeskreis die Geschichte des &#8218;Golem&#8216; (Buch von Gustav Meyrinck) erz\u00e4hlte. Diese Figur des &#8218;Golem&#8216; geisterte eine Weile bei uns herum und wurde zum anregenden Thema. Dieser Golem wird durch Buchstabenmystik gebildet und kann (u.a.) Auftr\u00e4ge ausf\u00fchren. Er ist seinem Gestalter untergeordnet und hat keinen freien Willen. Nun passt das hervorragend zu Elon Musk, aber was sehe ich da beim \u00d6ffnen meines smarten phones? Die Royal Society hat 1.300 Unterschriften gesammelt, um Elon Musk aus dem illustren Kreis auszuschlie\u00dfen wegen allen m\u00f6glichen Turbulenzen gegen die Arbeit der Wissenschaft, das alles unter Golem.de (IT news for profis). Na ja, das wird jetzt keinen vom Hocker hauen, denn wir basteln und br\u00fcten ja unsere eigenen Themen aus und m\u00fcssen vor allem in dieser Zeit immer mal wieder nachschauen, ob das, was uns besch\u00e4ftigt, auch angemessene Worte findet, und andrerseits: ob wir auch noch zuweilen in der Gegend herumsitzen und von mir aus themenlos in die reichhaltige Leere des Kosmos starren, um dann wie automatisch zu uns zur\u00fcckzukehren, der einzige Ort, der einem radikal zur Verf\u00fcgung steht, und in dem sich Wahr-Nehmung erm\u00f6glichen l\u00e4sst. Die Ausbreitung der Themen in der Welt bef\u00e4higt uns, Chaos und Ordnung in eigenem Ma\u00df zu harmonisieren, ich meine spielerisch, damit aus dem ganz eigenen Thema keine \u00fcberfl\u00fcssige Blase wird.<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Gast kam eines Tages von irgendwoher bei uns an, und kaum hatte er die Wagent\u00fcre ge\u00f6ffnet, fragte er, was zur Zeit mein &#8222;Thema&#8220; sei, was eine humorvolle Anekdote unseres Hauses wurde, also diese wie selbstverst\u00e4ndliche Annahme, man h\u00e4tte immer ein Thema parat. 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