{"id":21083,"date":"2025-02-12T09:00:51","date_gmt":"2025-02-12T09:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21083"},"modified":"2025-02-12T09:00:51","modified_gmt":"2025-02-12T09:00:51","slug":"simple-living-high-thinking","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=21083","title":{"rendered":"simple living, high thinking"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1006\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250212_091843-1024x1006.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21082\" style=\"width:376px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250212_091843-1024x1006.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250212_091843-300x295.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250212_091843-768x754.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250212_091843-1536x1508.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250212_091843.jpg 1841w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Den Satz aus der \u00dcberschrift habe ich zuerst in Hindi geh\u00f6rt, und d a s sehr viele Male. Als ich damals in dem Pilgerst\u00e4dtchen eintraf, hatte ich den Eindruck, dass alle noch wussten, was &#8218;einfach leben, hoch denken&#8216; bedeutet, es schien jedenfalls vielen als erstrebenswert. Wandernde M\u00f6nche kamen vorbei an den H\u00e4usern, manchmal k\u00fcmmerte man sich um sie, wohl wissend, dass sie mit anderen Dingen besch\u00e4ftigt waren, oder zumindest sein sollten. Mit der Zeit nahm das alles gleichzeitig ab, weil alle Lebensbereiche trotzdem eng verbunden waren. Die Familien k\u00fcmmerten sich zwar nach wie vor um Kinder und Eltern und Onkels und Tanten undsoweiter, die &#8218;Sadhus&#8216; um sich selbst innerhalb der gro\u00dfen Einsamkeit, dem Lehrzimmer der Selbsterkenntnis. Doch in beiden \u00dcbungsfeldern kamen dabei immer weniger  Menschen  hervor, die in der Lage sind, mit ihrem Leben vertrauensvoll und glaubw\u00fcrdig umzugehen. Doch einiges davon habe ich selbst noch gesehen und erlebt, wenn auch im Staub seiner letzten Atemz\u00fcge. Immerhin wussten sie schon, dass finstre Zeiten kommen w\u00fcrden, es stand in den Schriften. So, wie es bei uns auch in den Schriften steht. Man sieht die in pechschwarzes Etwas gekleideten Reiter auf hohen Rossen ihre halb menschlichen, halb maschinellen K\u00f6rper durch die mit Plastikt\u00fcten gef\u00fcllten W\u00fcsten traben, zwanghaft angetrieben von der Gier, der Erde alles zu entziehen, was sie liebensw\u00fcrdig und lebensf\u00e4hig macht. Vertan?, das &#8218;Simple living, high thinking&#8216;?, so verst\u00e4ndlich in seiner radiklalen Konsequenz.  Oder braucht das Hochdenken vielleicht noch das Tiefdenken dazu, runter mit der Laterne also und mal nachschauen im D\u00e4mmerlicht der menschlichen Entwicklung, wie es eigentlich der Quelle geht. Und vielleicht gerade w e i l das menschliche Leid so un\u00fcberh\u00f6rbar wird und der Missbrauch so &#8217;normal&#8216;, regt sich was in der kollektiven Psyche im Hinblick auf die Welt und ihren momentanen Zustand. Und wenn man sich einmal umschaut, was noch an Gutem alles da ist, gelingt es vielleicht doch, sich auch ohne Gott vor dem Wunder des Existierenden zu verbeugen. Muss ja keiner zuschauen. <\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Satz aus der \u00dcberschrift habe ich zuerst in Hindi geh\u00f6rt, und d a s sehr viele Male. Als ich damals in dem Pilgerst\u00e4dtchen eintraf, hatte ich den Eindruck, dass alle noch wussten, was &#8218;einfach leben, hoch denken&#8216; bedeutet, es schien jedenfalls vielen als erstrebenswert. 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