{"id":20878,"date":"2025-01-10T09:15:44","date_gmt":"2025-01-10T09:15:44","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20878"},"modified":"2025-01-10T16:15:10","modified_gmt":"2025-01-10T16:15:10","slug":"20878","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20878","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1004\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250108_161038-1024x1004.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20877\" style=\"width:349px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250108_161038-1024x1004.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250108_161038-300x294.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250108_161038-768x753.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250108_161038-1536x1507.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250108_161038-rotated.jpg 1878w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:47px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Also das mit den Neujahrsvors\u00e4tzen habe ich noch nie anregend gefunden, denn man ist ja vertraut mit dem eigenen Scheitern und muss es nicht auch noch provozieren. Ich wundere mich heute noch, dass es mir (z.B.) bei aller Leidenschaft f\u00fcrs Rauchen tats\u00e4chlich gelungen ist, und das vor langer Zeit, damit aufzuh\u00f6ren. Zum Gl\u00fcck war es noch in der Zeit ohne diese gruseligen Bilder auf den Schachteln, und es war auch nicht wegen der vielbesprochenen Sch\u00e4dlichkeit, sondern mein Leben nahm pl\u00f6tzlich eine radikale Wendung, die mich in die Meditationspraxis katapultierte, wo sich bekannterweise weniger Raucher:innen aufhalten, u.a. aus Respekt vor den Atemz\u00fcgen, die uns am Leben halten. Aber nach Kamala Harris&#8216; grandiosem Scheitern gab es bei mir erst einmal Pause mit den Nachrichten aus Amerika. Man dachte &#8218;damals&#8216; ja auch schon an eine neue Weltordnung, powervolle Frau an der Spitze und so, bevor die Realit\u00e4tsbombe einschlug und ein durch und durch verlogener, rassistischer und sexistischer Troll uns zu erz\u00e4hlen begann, was er mit der Welt vorhat. Allerdings h\u00f6re ich ihn ja kaum mehr, sondern frage mich eher, ob ich nicht schon wieder in einer Algorithmenfalle stecke und mich nun langsam und fast unaufhaltsam elonmaskulinisieren lasse, denn es scheint kaum was anderes zu geben, was die Weltgehirne gerade verbindet. Und schon bevor der zuk\u00fcnftige Pr\u00e4sidentenkerl \u00fcberhaupt angetreten ist, wird schon um L\u00e4nder geschachert, und vielleicht arbeitet Elons emsiges Gehirn ja bereits daran, Germany unter den Nagel zu kriegen. Ein prima Moment f\u00fcr einen Gr\u00f6\u00dfenwahnsinnigen, denn es schw\u00e4chelt vielerorts, und Elon ist schwerwiegender Erfinder und kann sich so einiges vorstellen, was bisher noch nicht in den Geschichtsb\u00fcchern stand. Nun ist (zum Gl\u00fcck?), wie wir von Buddhisten wissen, alles (angeblich) leer und bedeutungslos, ein interessanter Gedanke, denn er schl\u00e4gt vor, dass die Leinwand grunds\u00e4tzlich immer leer ist, bis was draufprojeziert wird, was man dann als das derzeit &#8218;Lebendige&#8216; erkennt, das abspielt, was in den Gehirnen entwickelt wurde. Leicht kann man vergessen, dass man selbst mit einer Schaltzentrale ausgestattet ist, f\u00fcr die man g\u00fcnstigerweise die volle Verantwortung tr\u00e4gt. Das bef\u00e4higt einen immerhin, einigerma\u00dfen angstfrei zu bleiben, denn man hat sich zur Verf\u00fcgung und kann sich entscheiden, wie man die pers\u00f6nlichen und die unpers\u00f6nlichen (und die \u00fcberpers\u00f6nlichen?) Dinge handhabt. Mehr ist nicht drin. Muss auch nicht, denn es h\u00e4lt einen ganz gut in Schwung, isn&#8217;t it.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Also das mit den Neujahrsvors\u00e4tzen habe ich noch nie anregend gefunden, denn man ist ja vertraut mit dem eigenen Scheitern und muss es nicht auch noch provozieren. Ich wundere mich heute noch, dass es mir (z.B.) bei aller Leidenschaft f\u00fcrs Rauchen tats\u00e4chlich gelungen ist, und das vor langer Zeit, damit aufzuh\u00f6ren. 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