{"id":20857,"date":"2025-01-06T08:50:47","date_gmt":"2025-01-06T08:50:47","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20857"},"modified":"2025-01-06T08:57:18","modified_gmt":"2025-01-06T08:57:18","slug":"meistern-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20857","title":{"rendered":"meistern"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250106_091234-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20856\" style=\"width:349px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250106_091234-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250106_091234-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250106_091234-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250106_091234-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250106_091234-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250106_091234-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250106_091234-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250106_091234.jpg 1948w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:43px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Der 6. Januar. Da klingelt doch was, oder ist es schon ein Gongschlag. Und genau wegen diesem un\u00fcberh\u00f6rbaren Ton im Rahmen eines neuen Dramas auf der Weltb\u00fchne bewegen sich die Geister in den Spieler:innen noch schneller. Und am allerschnellsten und unangenehmsten wird es, wenn sich wegen der vorprogrammierten Ungewissheit die Angst einschleicht. Zum Beispiel das, was man hat, zu verlieren, oder pl\u00f6tzlich \u00fcberv\u00f6lkert zu werden von Braunhemden mit orangenen Krawatten, oder da, wo man immer so sch\u00f6n Ferien machen konnte, sich der Wind auch nach rechts gedreht hat, und man muss auf einmal aufpassen, ob bestimmte Automarken noch akzeptabel sind undsoweiter. Deswegen ist es klug, sich zu r\u00fcsten, eben nicht wettr\u00fcsten, sondern den Blick nach innen wenden, um zu wissen, wer oder was da sitzt, und ob ich mich im Notfall darauf verlassen kann. Die Meisterschaft \u00fcber sich selbst zu erringen ist keine abgekapselte Luxusbesch\u00e4ftigung mehr, sondern ist eine logische Antwort auf einen interessanten, aber sehr bedrohlichen Vorfall im Welttheater, der auch den Gedanken zulassen muss, ob die menschliche Spezies mal wieder eine Szene hervorbringt, die ihren eigenen Untergang als eine M\u00f6glichkeit beinhaltet. Nun will man nat\u00fcrlich, wenn auch aus reiner Abenteuerlust, gerne dabeisein, solange man kann. Und so bleibt einem nichts anderes \u00fcbrig, als die Begeisterung der Tiefgr\u00fcbelei wieder zu entdecken, die einem vielleicht aufschlussreiche Botschaften liefert. Aber man ist ja nicht allein! Au\u00dfer den Gespr\u00e4chen im Freundeskreis gibt es kleine Anekdoten, die einem wie mit einem Zen-Schlag pl\u00f6tzlich etwas beleuchten k\u00f6nnen, ohne viel zu erkl\u00e4ren. Gestern hatte ich in meinem Beitrag so einen sch\u00f6nen Mini-Dialog, der auf einer Wand in Portugal zu lesen war. Und ich habe noch eine kleine Meisteranekdote aus einem Film auf Lager, in der ein Sch\u00fcler jahrelang hinter einem Meister hertrabt und alles f\u00fcr ihn tut, um seine Aufmerksamkeit zu erringen. Aber der Meister geht immer unger\u00fchrt voran, der Sch\u00fcler verliert in seiner Verzweiflung so langsam alles, was er so hatte, bis er es eines Tages nicht mehr aushalten kann. Er baut sich vor dem Meister auf und klagt, wie er alles, aber auch alles verloren hat und nun absolut nichts mehr hat. &#8218;Wirf es weg!, sagt der Meister.<\/h5>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 6. Januar. Da klingelt doch was, oder ist es schon ein Gongschlag. Und genau wegen diesem un\u00fcberh\u00f6rbaren Ton im Rahmen eines neuen Dramas auf der Weltb\u00fchne bewegen sich die Geister in den Spieler:innen noch schneller. Und am allerschnellsten und unangenehmsten wird es, wenn sich wegen der vorprogrammierten Ungewissheit die Angst einschleicht. 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