{"id":20847,"date":"2025-01-04T10:30:20","date_gmt":"2025-01-04T10:30:20","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20847"},"modified":"2025-01-04T10:30:20","modified_gmt":"2025-01-04T10:30:20","slug":"20847","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20847","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250104_101349-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20848\" style=\"width:407px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250104_101349-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250104_101349-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250104_101349-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250104_101349-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250104_101349-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250104_101349-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250104_101349-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/20250104_101349.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Der dritte Winter im Ukraine-Krieg, in dem sich ein ehemaliger Schauspieler auf bewundernswerte Weise in eine Heldenrolle katapultieren konnte, aus reiner Verzweiflung und Not, ja, aber das schm\u00e4lert nicht die Durchhaltekraft, die es braucht, um so eine Aufgabe zu \u00fcbernehmen, wo das Ziel der Weg ist, denn alles andere ist vorl\u00e4ufig ungewiss.  Das dachte ich heute fr\u00fch, als der Schnee hier fiel und ich alles um mich habe, was mein Leben angenehm macht, und auch das alles in Ma\u00dfen. Denn auch Beobachtung braucht Kr\u00e4fte, zum Beispiel Wachheit, und Aufmerksamkeit. Vor allem, wenn kein Preis zu erhalten oder zu bezahlen ist f\u00fcr den pers\u00f6nlichen Einsatz, der sich ergibt aus den Anlagen, die man im Leben kultiviert hat. Und so sieht es zwar zuweilen so aus, als w\u00fcrde zum Beispiel durch die digitale Revolution alles und alle mehr zusammenr\u00fccken, aber nein!, durch die st\u00e4ndige Besch\u00e4ftigung mit den Kommunikationsger\u00e4ten ist jede\/r eher allein, und die Handhabung der Einsamkeit wird weiterhin ein gro\u00dfes Thema bleiben. &#8218;Einsamkeit&#8216; ist ein sch\u00f6nes und treffliches Wort, wenn man es als Zuhause erkennt, in dessen nahezu unbegrenzten R\u00e4umen man sein eigenes Wesen souver\u00e4n entwickeln und lenken kann. Und von da aus nat\u00fcrlich, also auf nat\u00fcrliche Weise, nach au\u00dfen bewegen, wo sich kein Hunger nach Wirkung bilden muss, denn jeder Mensch, der bei sich ist, hat Wirkung. Vielleicht dr\u00e4ngt uns auch gerade in diesem Jahr dieses Gef\u00fchl eines Schattens \u00fcber der Menschenwelt, einer Bedrohung des Lebendigen durch das Unlebendige, nicht bei sich Seienden, das herumirrt mit unerf\u00fcllbaren Machtgel\u00fcsten und einer niedrigen Hemmschwelle gegen die Ausl\u00f6schung und die Vernichtung von Menschenerschaffenem. Wir brauchen Kr\u00e4fte, die m\u00f6glichst wenig belastet sind von den ichgeschw\u00e4ngerten Dramen, damit das Auge freie Bahn hat und das, was ist, sehen kann, wie es ist. Und wir angemesen darauf antworten k\u00f6nnen. Es ist wie immer? Ja, einerseits schon, aber andrerseits war dieser Tag, ich meine heute, oder jetzt, noch nie da. Und  genau d a s ist zu erleben, n\u00e4mlich  das Immense und schwer Verst\u00e4ndliche zuzulassen, das inmitten der Bewegung im Seienden ruht.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der dritte Winter im Ukraine-Krieg, in dem sich ein ehemaliger Schauspieler auf bewundernswerte Weise in eine Heldenrolle katapultieren konnte, aus reiner Verzweiflung und Not, ja, aber das schm\u00e4lert nicht die Durchhaltekraft, die es braucht, um so eine Aufgabe zu \u00fcbernehmen, wo das Ziel der Weg ist, denn alles andere ist vorl\u00e4ufig ungewiss. 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