{"id":20787,"date":"2024-12-20T09:22:56","date_gmt":"2024-12-20T09:22:56","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20787"},"modified":"2024-12-20T13:09:51","modified_gmt":"2024-12-20T13:09:51","slug":"20787","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20787","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1003\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241216_164535-1024x1003.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20786\" style=\"width:342px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241216_164535-1024x1003.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241216_164535-300x294.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241216_164535-768x752.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241216_164535-1536x1505.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241216_164535.jpg 1733w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Ach wie froh bin ich doch schon meine ganze Lebenszeit gewesen, und jetzt zur Weihnachtszeit, dass es mir gelungen ist, keine Kinder in die Welt zu bringen, an die ich jetzt not-oder liebesgedrungen denken m\u00fcsste, und wom\u00f6glich auch noch an deren Kinder denken, so sch\u00f6n ich es finde, wenn eine Freundin mal eins vorbeibringt und ich dann am Wunder des Kindes gro\u00dfherzig teilnehmen kann. Ich habe ganz fr\u00fch gesp\u00fcrt, dass ich das nicht w\u00fcrde leisten k\u00f6nnen, nicht nur das Bekommen des Kindes, sondern sein oder ihr Wohlbefinden st\u00e4ndig im Auge zu haben, sodass der Kern, der da drin steckt, gedeihen kann, nein, dieser Aufgabe war ich ganz eindeutig nicht gewachsen, und es hilft ja nichts, wenn gewordene M\u00fctter meinen, man w\u00e4chst da intuitiv rein. Klar, man hat keine Wahl, nun kommt es nur noch darauf an, wie man das gro\u00dfe Abenteuer der Menschenh\u00fctung und Bewahrung handhabt, und m\u00f6glicherweise selbst dabei nicht ganz verschwindet. Oder man verschwindet vollkommen und kommt auf diese Art und Weise zur Erleuchtung (als Aufkl\u00e4rung), eben durch Ich-Entsagung und Hingabe. Aber wer kann es schon, und niemandem, vor allem nicht den dazwischen steckenden Kndern, tut es gut, Teil der elterlichen Zerrissenheiten zu werden. Es ist in unserer Kultur, in der seit ein paar Jahren freie Entscheidungen akzeptiert werden, wichtig, diesen durch schwere Kollektivverschuldung entstandenen Spalt der relativen Freiheit auch zu nutzen und sich zu fragen, wof\u00fcr ich selbst geeignet bin, einerseits im reflektierten Umgang mit mir selbst, wobei das Andrerseits dann eigentlich entf\u00e4llt, denn wenn ich guten Umgang mit mir selbst pflege, richte ich vermutlich weniger Schaden an. Es ist so unterhaltsam und schadet keinem anderen Menschen, wenn man sich selbst ein guter Begleiter bzw. eine gute Begleiterin ist. Man merkt ja, dass da drinnen bei einem immer jemand was denkt, man kann sich mal aufmerksam zuh\u00f6ren und sich fragen, wo das alles herkommt. Oder ein Zwiegespr\u00e4ch beginnen, wach und konzentriert, und verbl\u00fcfft sein, wenn man merkt, dass es ziemlich gut antworten kann, wenn ich was frage. Dieses System ist niemals, und ich meine niemals, zu ersetzen, vor allem nicht durch k\u00fcnstliche Intelligenz. Vielleicht klappt vieles auch gar nicht so gut mit der K.I., denn man sieht doch, wie sehr Menschen gleichzeitig z.B. am Jesulein h\u00e4ngen, als sei er immer noch der Strohhalm zum Himmelreich. Na wenn&#8217;s hilft, sich mal in Schale zu werfen und ein bisschen feierlich zu f\u00fchlen, warum nicht. Da mache ich schon auch mit, mit den Brat\u00e4pfeln und den N\u00fcssen, und dem Marzipan undsoweiter.<\/h5>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ach wie froh bin ich doch schon meine ganze Lebenszeit gewesen, und jetzt zur Weihnachtszeit, dass es mir gelungen ist, keine Kinder in die Welt zu bringen, an die ich jetzt not-oder liebesgedrungen denken m\u00fcsste, und wom\u00f6glich auch noch an deren Kinder denken, so sch\u00f6n ich es finde, wenn eine Freundin mal eins vorbeibringt und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-20787","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20787","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20787"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20787\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20791,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20787\/revisions\/20791"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20787"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20787"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20787"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}