{"id":20719,"date":"2024-12-10T09:13:25","date_gmt":"2024-12-10T09:13:25","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20719"},"modified":"2024-12-10T09:13:25","modified_gmt":"2024-12-10T09:13:25","slug":"this-too-shall-pass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20719","title":{"rendered":"This, too, shall pass"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1011\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241210_091631-1024x1011.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20718\" style=\"width:352px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241210_091631-1024x1011.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241210_091631-300x296.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241210_091631-768x758.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241210_091631-1536x1516.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241210_091631-2048x2022.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:43px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Noch blinzelt das Weltbewusstsein sich dem ungeheuer schnellen Sturz des syrischen Pr\u00e4sidenten Assad entgegen, eingebettet in die totale Finsternis des Ungewissen, das eigentlich ein Licht ist, denn es gibt nur das Ungewisse. Und egal, wieviel dar\u00fcber geforscht wird, so wird sich der Weltenlauf auch weiterhin im Ungewissen bewegen, da das alles lebendig ist, es ist das Lebendige an sich und das vom jeweils Daseienden st\u00e4ndig neu gestaltet wird. Aber die 24 Jahre, in denen dieser Diktator Unheil angerichtet hat, sind schon ziemlich lang f\u00fcr ein einziges Menschenleben. Es ist in vieler Hinsicht ein wichtiger Moment, da man einiges davon lernen kann. Es k\u00f6nnte sein, dass sich auch Diktatoren beim Zuschauen ein bisschen f\u00fcrchten, denn nun ist wieder einmal klar geworden, dass auch d a s vor\u00fcbergehen kann, die Illusion der Herrschaft \u00fcber Tod und Leben, und man selbst nur Staubkorn im ewigen Wandel. Es kann Assad sicherlich nicht ganz \u00fcberrascht haben, vielleicht gab es Zeichen, und wahrscheinlich stand das Diamantenk\u00f6fferchen eh schon lange bereit, Angst muss immer mit allem rechnen. Muss es nicht Angst machen, so ein Mensch geworden zu sein, der nur (in letzter Konsequenz) f\u00fcr die eigene Selbstsucht und Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung Menschen in Kerker verbannt hat, die einfach nur eine andere Meinung \u00fcber ihn hatten. Und dort, in der Unterwelt, zu der keiner mehr Zutritt hat, versammeln sich die ausf\u00fchrenden Knechte, die f\u00fcr die sadistische Arbeit geeignet sind.  So soll, h\u00f6ren wir, das gr\u00f6\u00dfte Foltergef\u00e4ngnis des Landes unter Damaskus liegen. Damaskus, eine der \u00e4ltesten St\u00e4dte der Welt, nun ohne die Familie Assad, deren Flucht gerade gefeiert wird. Feiern, bevor man warten muss, ob es tats\u00e4chlich besser wird, denn schlechter, glaubt man, geht es nicht mehr, aber wir wissen: es geht. Und wo ist die Grenze des Schlechten. Auf jeden Fall arbeiten vor allem der Tod und die Zeit am scheinbar Unl\u00f6sbaren. Auch diejenigen, die immer Hurrah rufen, wenn sie Vorteile f\u00fcr sich sehen und glauben, jemand kann das liefern, auch  s i e k\u00f6nnen zur Vernunft kommen. Aber oft ist es auch zu sp\u00e4t. Nur, weil einer eine Zyankali Kapsel schluckt, stirbt die Gehirnw\u00e4sche noch lange nicht, die von diesem Gehirn ausging. Daher geh\u00f6rt die Idee der Freiheit zum wesentlichen menschlichen Gut. Man ist vor allem f\u00fcr die eigene Freiheit verantwortlich, und was man mit ihr tut. In Wirklichkeit passt sie nur zur Liebe, die Freiheit. Da, wo sie nicht ist, kann Liebe sich nicht entfalten. Wie ungern man etwas wahrhaben m\u00f6chte, bis es einen nicht mehr in Ruhe l\u00e4sst und man die Kraft hat, dem eigenen Gaukeln auf die Schliche zu kommen. Auch das Bewusstsein ist nur ein Instrument, bis auch aus diesem Wort das Wissen, und das Bed\u00fcrfnis nach endlosem Wissen entlassen werden kann. Dann nimmt nur noch das Spiel seinen Lauf. Wie man selbst.<\/h5>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch blinzelt das Weltbewusstsein sich dem ungeheuer schnellen Sturz des syrischen Pr\u00e4sidenten Assad entgegen, eingebettet in die totale Finsternis des Ungewissen, das eigentlich ein Licht ist, denn es gibt nur das Ungewisse. 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