{"id":20686,"date":"2024-12-04T09:25:46","date_gmt":"2024-12-04T09:25:46","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20686"},"modified":"2024-12-04T12:36:32","modified_gmt":"2024-12-04T12:36:32","slug":"auch-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20686","title":{"rendered":"auch"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1005\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241204_085914-1024x1005.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20685\" style=\"width:343px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241204_085914-1024x1005.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241204_085914-300x295.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241204_085914-768x754.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241204_085914-1536x1508.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241204_085914.jpg 1970w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Wenn man zur Zeit in die Welt hineinf\u00fchlt, also sich herauswagt aus der friedlich gesinnten Herberge, sp\u00fcrt man ihn sehr wohl, diesen schwarzen und bedrohlichen Schatten, der \u00fcber St\u00e4dte und Felder hinwegkriecht und \u00fcber Generstionen hinweg unl\u00f6schbare Feuer entfacht, denen niemand mehr gewachsen ist. Aber gleichzeitig, und immer gleichzeitig, kann man an irgend einem Nachmittag der Weltbewegung auf einmal einen Klang, eine Musik oder ein Gedicht h\u00f6ren, das einem wieder beibringt, wie es wirklich ist. Auch ist. Wenn das Dunkle vorherrscht, muss man aufpassen, dass man nicht ungerecht wird. Menschen k\u00f6nnen so wunderbare Dinge erschaffen, dass es einem die Tr\u00e4nen in die Augen treibt. Und genau deshalb zeigt sich das Ungemach in den Entscheidungen der Politik, dass die Verantwortlichen denken, man m\u00fcsste den Kunstschaffenden das Budget k\u00fcrzen, wovon zum Beispiel Lars Eidinger gestern abend in Kulturzeit gesprochen hat. Man merkte im Verlauf, dass es auf den Bildfl\u00e4chen doch herzlich Weniges derart Authentsches zu sehen und zu h\u00f6ren gibt, wenn es nicht nur um Wissen oder Gelehrtheit geht, sondern um den Schmerz \u00fcber das, was partout nicht verstanden werden will, es vielleicht auch nicht verstehen kann, weil es denkt, es m\u00fcsste Waffen kaufen, um der Lage Herr zu werden. Es ist leicht gesagt, dass es immer Kriege gab, aber das l\u00f6st noch nicht die viel dringlichere Frage: ob das wirklich sein muss, oder nur der immer mal wieder entgleisenden Menschlichkeit entspricht, die sich auf Uniformen Medaillen ansteckt f\u00fcr den vernichteten Feind, gerade noch unauff\u00e4lliger Nachbar. Ich hatte das Gl\u00fcck, heute fr\u00fch (aus purem Zufall) so ein Gedicht gesungen zu h\u00f6ren, sodass meine Dankbarkeit \u00fcber dieses Erleben ins Unbegrenzte floss. Ich habe gut reden, denn ich lebe nahe am Waldrand, die Tiere k\u00f6nnen sich frei bewegen, die wenigen Nachbarn sind freundlich und wohlgesonnen. Wir, die Freunde und ich, haben an dieser sp\u00fcrbaren Einfachheit lange und z\u00e4h gearbeitet, auch das Scheitern des Entwurfes stand, wenn auch selten, so doch zur Frage. Das muss sein, es darf kein zementierter Honigkuchen werden. Das Risiko bleibt, und jede\/r muss sein eigenes Script aus den Archiven ziehen. Was uns verbindet, uns alle, ist die M\u00f6glichkeit einer Wanderung, auf der wir eines Tages bemerken, wie nebenbei, dass wir keinen Schaden mehr zuf\u00fcgen, zumindest nicht solchen, den wir schlichtweg h\u00e4tten vermeiden k\u00f6nnen. Wenn H\u00e4tten endet.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man zur Zeit in die Welt hineinf\u00fchlt, also sich herauswagt aus der friedlich gesinnten Herberge, sp\u00fcrt man ihn sehr wohl, diesen schwarzen und bedrohlichen Schatten, der \u00fcber St\u00e4dte und Felder hinwegkriecht und \u00fcber Generstionen hinweg unl\u00f6schbare Feuer entfacht, denen niemand mehr gewachsen ist. 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