{"id":20676,"date":"2024-12-03T09:28:00","date_gmt":"2024-12-03T09:28:00","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20676"},"modified":"2024-12-03T09:28:00","modified_gmt":"2024-12-03T09:28:00","slug":"20676","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20676","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241203_092330-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20677\" style=\"width:407px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241203_092330-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241203_092330-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241203_092330-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241203_092330-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241203_092330-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241203_092330-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241203_092330-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241203_092330.jpg 1880w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:47px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Man sp\u00fcrt f\u00f6rmlich, wie man sich die M\u00fche machen muss, wohlwollende und kreative Gedanken aufrecht zu erhalten, so als m\u00fcsste man sie jetzt dringend trennen vom politischen Weltgeschehen, aber das geht nicht. Denn die digitale Revolution hat es  dem\/der letzten Schlo\u00df-und H\u00fcttenbewohner:innen erkl\u00e4rt, dass das alles eine Einheit bildet, in der jede\/r den Beitrag liefert, f\u00fcr den er oder sie sich entschlossen hat. Und so starren unsere erm\u00fcdeten Augen auf Str\u00e4nde voller M\u00fcll oder wissen, dass zur Zeit eine Expertenkonferenz stattfindet, die sich, immer u.a., dem Weltraumchrott im All widmen will, den die vielen mit technischer Intelligenz begabten Nerds sich ausgegr\u00fcbelt haben und f\u00fcr \u00e4hnliche Chefs wie Elon Musk Ideen ausbr\u00fcten, dem die Folgen seines Tuns vollkommen egal sind. Man erwartet es gar nicht von ihm, denn er ist im Blick des sogeanannten Fortschritts ein Menschenwerkvoranbringer und \u00fcberschreitet mit seinem Asperger Genius genau d i e Grenzen, nach denen keiner mehr \u00fcberpr\u00fcfen kann, ob das in irgendeiner Weise f\u00fcr die Menschheit n\u00fctzlich ist, obwohl sich Nutzen immer verteiden l\u00e4sst von dem, der ihn hat. Und so arbeite ich munter an meiner eigenen Stockn\u00fcchternheit weiter, die ich wegen ihrer M\u00f6glichkeit sch\u00e4tze, mein Leben und den Irrsinn weltlicher Turbulenzen in einem Gleichgewicht zu halten. Wenn wir tats\u00e4chlich unseres Gl\u00fcckes Schmied sind, dann muss man wohl der Schmiedekunst endg\u00fcltig Adieu sagen und sich ab und zu mal ausschalten aus den dunklen und schicksalsbeladenen Ebenen der Leidenspyramide, was nicht bedeutet, dass man die Augen vom Leid entfernen kann. Man muss nur lernen, angemessen damit umzugehen. Und muss die Entscheidungen der Anderen aushalten. Zum Beispiel will man, weil so viele Frauen von ihren M\u00e4nnern geschlagen und traumatisiert werden, jetzt mehr Frauenh\u00e4user bauen, das ist eine Zwischenl\u00f6sung, trifft aber keineswegs das Kernproblem. Vor dem Kernproblem schrickt jede\/r gerne zur\u00fcck und bietet wegen seiner scheinbaren Unl\u00f6sbarkeit weiterhin die gro\u00dfen Felder des Hoffnungslosen und die Vernichtung oder Einschr\u00e4nkung all der Pl\u00e4ne, an denen auch Gehirne arbeiten, die es sich vorstellen k\u00f6nnen, dass alles anders sein k\u00f6nnte, als es ist. Aber das geht als Puzzle nicht auf. Um uns herum schweben 130 Millionen Schrottteile, und in \u00e4hnlicher Dimension kann man auch das den Tieren zugef\u00fchrte Leid sehen undsoweiter, bis man merkt, man muss R\u00e4ume f\u00fcr sich selbst erobern und halten, damit einem die g\u00e4ngige Spielart des Dramas nicht schadet. In der Tat begrenzt es das eigene Tun auf ein Minimum, das allerdings in \u00fcberraschender Weise seine Kr\u00e4fte entfalten kann. N\u00e4mlich dann, wenn es wieder Zeit ist, die uralten Fragen zu stellen.   <\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man sp\u00fcrt f\u00f6rmlich, wie man sich die M\u00fche machen muss, wohlwollende und kreative Gedanken aufrecht zu erhalten, so als m\u00fcsste man sie jetzt dringend trennen vom politischen Weltgeschehen, aber das geht nicht. 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