{"id":20652,"date":"2024-11-28T09:05:43","date_gmt":"2024-11-28T09:05:43","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20652"},"modified":"2024-11-28T10:03:11","modified_gmt":"2024-11-28T10:03:11","slug":"20652","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20652","title":{"rendered":"anh\u00e4ufen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"991\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241128_091149-1024x991.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20651\" style=\"width:344px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241128_091149-1024x991.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241128_091149-300x290.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241128_091149-768x743.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241128_091149-1536x1487.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241128_091149.jpg 1748w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die erstaunliche Anh\u00e4ufung von Gr\u00e4ueltaten, mit denen wir durch Zeitung oder Medien in Kontakt kommen, gebiert geradezu die Notwendigkeit, sich ernsthafter damit zu befassen. Meistens ist es wohl so, dass Menschen entweder in der Kindheit schon so gesch\u00e4digt wurden, dass man sich bei ihren Taten zur\u00fcckhalten will und muss, damit einen das Mitleid nicht doch noch erwischt. Oder man hat selbst die kleineren und gr\u00f6\u00dferen Katastrophen der Jugend einigerma\u00dfen gut \u00fcberlebt und gr\u00fcbelt nun nach, um \u00fcberhaupt ein eigenes Verst\u00e4ndnis davon erlangen zu k\u00f6nnen, was man sich unter &#8218;Menschsein&#8216;, beziehungsweise dem Menschenmodell \u00fcberhaupt vorstellt. Diese zwei Grunderfahrungen allein erzeugen schon Blick und Beurteilung des Weltgeschehens. Wenn ich die Freiheit gar nicht hatte, aus mir selbst heraus eine mir schl\u00fcssig erscheinende Betrachtung zu gestalten, in der ich bewusst als Spieler\/in vorkomme, oder aber dieses Gef\u00fchl gar nicht kenne und st\u00e4ndig nach einer nie erfahrenen Zugeh\u00f6rigkeit lechze und sie mir letztendlich durch Krankheit oder Gewalt erzwinge. Das tabuisierte Thema der Vergewaltigung wurde in Indien in meinem Freundeskreis schon besprochen, aber nur, wenn ich es angesprochen hatte. Eine langj\u00e4hrige Freundin konnte gerade noch ihre beiden T\u00f6chter unter dem nackten Vater hervorziehen, beim Brotbacken aufmerksam geworden durch die Kinderschreie. Und dann wohin, wenn es eine Schande ist, zu deiner eigenen Familie zur\u00fcckzugehen, weil es sich in die Gehirne eingebrannt hat, dass alles nur am Versagen der Frau liegen kann. Mir ist es gegl\u00fcckt, in meiner Jugend nicht vergewaltigt zu werden, obwohl es hier auch eine Dunkelheit gibt per definizione, und manchmal wurde es lebensbedrohlich. Aber was mich besch\u00e4ftigt ist, dass trotz oder gerade wegen all dem \u00fcberbordenden Wahnsinn die Himalaya H\u00f6hlen gesperrt sind und dass die tausenden von leidenschaftlich absolvierten Schweigestunden nun dazu dienen, dem menschlichen Geheimnis noch tiefer hinterher zu forschen, bis auch d a s sich vermutlich als eine mond\u00e4ne Sackgasse erweist. Au\u00dfer dem Tod mit seinen exklusiven Pl\u00e4nen sind ja auch die meisten Fluchtwege verriegelt. Das bringt die gro\u00dfe Sache zum Sieden. So viel Weisheit verf\u00fcgbar, und dann m\u00fcssen wir zuschauen, dass die Dummheit siegt. Und genau dort sind wir wieder am Weisheitsgr\u00fcbeln, und wenn es jemals einen Strohhalm gab, dann besser jetzt nicht trinken von der vergifteten Urmilch. Eher auf irgendeine Weise aktiv werden an der Entgiftung.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erstaunliche Anh\u00e4ufung von Gr\u00e4ueltaten, mit denen wir durch Zeitung oder Medien in Kontakt kommen, gebiert geradezu die Notwendigkeit, sich ernsthafter damit zu befassen. Meistens ist es wohl so, dass Menschen entweder in der Kindheit schon so gesch\u00e4digt wurden, dass man sich bei ihren Taten zur\u00fcckhalten will und muss, damit einen das Mitleid nicht doch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-20652","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20652","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20652"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20652\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20656,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20652\/revisions\/20656"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20652"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20652"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20652"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}