{"id":20619,"date":"2024-11-23T09:59:13","date_gmt":"2024-11-23T09:59:13","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20619"},"modified":"2024-11-23T09:59:13","modified_gmt":"2024-11-23T09:59:13","slug":"schwerpunkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20619","title":{"rendered":"Schwerpunkt"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"830\" height=\"944\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241123_095953.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20618\" style=\"width:347px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241123_095953.jpg 830w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241123_095953-264x300.jpg 264w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241123_095953-768x873.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Taken out of context<\/h6>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Das, was bei den Halbg\u00f6ttern stattfindet, das findet auch bei den G\u00f6ttern statt, und das wiederum findet auch bei den Menschen statt. Oder es findet nur bei den Menschen statt, die dann wollen, dass es woanders auch stattfindet, damit uns die B\u00fcrde der Grausamkeit abgenommen wird, weshalb die heiligen Alt\u00e4re \u00fcberall immer noch so gut besucht sind. Irgendwer muss doch schuld sein an dem Dilemma!, einfach so festzusitzen in der Haut. Und wenn die H\u00e4utung sich schwerer herausstellt, als man gewillt ist, das immer und immer wieder zu versuchen, dann bleibt man woh lieber in ihr stecken und kann den Genuss nicht erleben von diesem sanften Weggleiten des Vergangenen, diesem schweren Samtmantel der Erinnerungen, der in jeder kleinsten Falte ein Aufenthaltsdepot eingerichtet hat und die, also die Erinnerungen, einen ihrer Natur gem\u00e4\u00df daran hindern, dem direkten, lebendigen Bild ins Auge zu schauen. Schwer genug, daraus das Kunstwerk zu machen, in dem man sich selbst so frei wie m\u00f6glich bewegen lernt und das dann auch  kann. Klar, dann muss ja ich selbst zur Stelle sein und auf d a s Antwort geben, was als Frage in mir selbst auftaucht. Whooosh!, mit dem Zauberstab alle himmlischen Scharen aus dem Labyrinth entlassen, den fl\u00fcssigen Spiegel hinterher gefeuert, sich selbst auch entlassen aus dem Bet\u00e4ubungsnebel, und gut, nun kommt es drauf an. Kann ich erlauschen lernen, was angesagt ist, oder muss nur die Erm\u00fcdung zugelassen werden \u00fcber die \u00d6dnis menschlicher Handlungsweisen. Wenn es Zeiten gibt, wo die poetischen Anregungen fehl am Platze erscheinen, wo die Stimme versagt und die Verstimmung Raum einnimmt. Bis das alles gekl\u00e4rt ist, zumindest f\u00fcr einen selbst, im Selbstgespr\u00e4ch also, muss man Geduld haben, bis das Lot sich wieder am Schwerpunkt orientiert und einpendelt.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Taken out of context Das, was bei den Halbg\u00f6ttern stattfindet, das findet auch bei den G\u00f6ttern statt, und das wiederum findet auch bei den Menschen statt. 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