{"id":20442,"date":"2024-10-29T08:57:34","date_gmt":"2024-10-29T08:57:34","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20442"},"modified":"2024-10-29T15:39:23","modified_gmt":"2024-10-29T15:39:23","slug":"radikal-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20442","title":{"rendered":"radikal"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241028_171447-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20441\" style=\"width:345px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241028_171447-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241028_171447-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241028_171447-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241028_171447-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241028_171447-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241028_171447-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241028_171447-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241028_171447.jpg 1990w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Dass wir in extrem verdichteten und irrwitzigen Zeiten leben ist kein Geheimnis (mehr). Man ist bestrebt, seinen eigenen Senf, hier Senf als \u00fcberfl\u00fcssige Meinungskundgebung, in Zaum zu halten, wohl wissend, dass die bereitwillige Darbietung von &#8218;Mein-ungerei&#8216; d a ihre Bedeutungslosigkeit erreicht, wo nur noch \u00fcberall und zu jeder Zeit weltweit \u00fcber absolut alles was gemeint wird, wodurch sich die potentiell vorhandenen Tiefen in immer seichtere Gew\u00e4sser fl\u00fcchten oder gar nicht mehr wahrgenommen werden, auch wenn es nur aus Zeitmangel geschieht. Zeitmangel war schon immer eine hervorragende Ausrede f\u00fcr das, was eigentlich bew\u00e4ltigt und gedacht werden m\u00fcsste, aber eine andere Art von M\u00fche und Bereitschaf bzw. Einstellungt braucht. Ich vermute mal, dass wir alle irgendwo Zettel herumliegen haben, auf denen weise S\u00e4tze aufgehoben wurden, deren schlichte Essenz ausreichen w\u00fcrde, das ganze Leben entweder zu ver\u00e4ndern oder zu bereichern, h\u00e4tte man sich um ihre Tiefe weiterhin bem\u00fcht. Aber noch vorteilhafter ist nat\u00fcrlich die eigene, mit inneren \u00dcberlegungen angef\u00fcllte Schatztruhe, immer bereit, neue Anst\u00f6\u00dfe zu geben, wenn schwierige Kreuzungen auftauchen, die ohne Aufmerksamkeit und einer hohen Konzentratonsbereitschaft nicht zu bew\u00e4ltigen sind, da sie uns wesentliche Entscheidungen abringen. Wir Menschen, auch wenn wir bis zum Hals von einem ewigen Au\u00dfen durchprogrammiert sind, laufen dennoch als Originale durch die Gegend, und es ist und bleibt unsere h\u00f6chstpers\u00f6nliche Verantwortung, w e r  da durch die Gegend l\u00e4uft, also als wer in welcher Gechichte. Auch die gr\u00fcndliche Durchforstung meiner Geschichte kann zwar in Bezug auf  fr\u00fche  St\u00f6rungen und wahrscheinliche  Kindkatastrophen eine Heilung einleiten oder aber einen Prozess ausl\u00f6sen, aber dann ist ja erst mal Schluss mit der Geschichtsverb\u00fcndelung. L\u00f6st man sich davon, was empfehlenswert ist, wird man gerne als radikal gesehen, und nat\u00fcrlich kommt es darauf an, was man unter &#8218;radikal&#8216; versteht. Sobald das Lebensblasenkonstrukt, bei Zerrissenheit reparierbar wie ein Spinnennetz, tats\u00e4chlich durchbrochen wird, erscheint einem erst einmal alles als radikal, die Wissenschaft, die Technik, die Kunst, die Dummheit, die Abh\u00e4ngigkeit undsoweiter. Der Dschungel des Daseins formiert sich zu einem komplexen Labyrinth, das sich selbst gleicherma\u00dfen in Sinn und Widersinn (und Unsinn) ausget\u00fcftelt hat und nun zum Ausprobieren bereitsteht. Findet man wie zuf\u00e4llig den Gl\u00fcckskeks an unvermuteter Stelle, breitet sich unter g\u00fcnstigen Umst\u00e4nden im Innern ein feines, humorvolles L\u00e4cheln aus, auch d a s radikal in der Macht seiner authentischen und arglosen Wirksamkeit.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass wir in extrem verdichteten und irrwitzigen Zeiten leben ist kein Geheimnis (mehr). 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