{"id":20398,"date":"2024-10-23T08:25:19","date_gmt":"2024-10-23T08:25:19","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20398"},"modified":"2024-10-23T08:28:46","modified_gmt":"2024-10-23T08:28:46","slug":"buebisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20398","title":{"rendered":"b\u00fcbisch"},"content":{"rendered":"\n<div style=\"height:0px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"748\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241023_101331-748x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20402\" style=\"width:405px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241023_101331-748x1024.jpg 748w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241023_101331-219x300.jpg 219w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241023_101331-768x1052.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241023_101331.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 748px) 100vw, 748px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:48px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Als mir heute in einem bestimmten Kontext das Sprichwort &#8218;In der Not frisst der Teufel Fliegen&#8216; einfiel, fiel mir auf, dass es im heutigen Sprachgebrauch gar nicht mehr vorkommt. Doch  bei allem simplen Verst\u00e4ndnis der Worte (in der Not akzeptiert man das ansonsten Unakzeptable) hat es mich dann interessiert, warum der Teufel in der Not eigentlich Fliegen frisst. Ich lerne also \u00fcber den jetzt \u00fcblichen Weg, dass der Teufel der Herr der Fliegen ist, so wurde er jedenfalls im Aram\u00e4ischen genannt, und zwar ba&#8217;al dehaba (Herr der Fliegen), woraus sich wiederum das Wort Beelzebub ableitet. Wenn der Teufel also (stand da) als Herr der Fliegen in der Not diese Fliegen verspeist, dann verspeist er damit seine eigenen Untertanen, was mich wiederum an Donald Trump erinnert, der auch in seiner narzisstischen Not seine Sektenanh\u00e4nger:innen verschlingt, indem er ihnen vorgaukelt, sie mit sich selbst zu f\u00fcttern. Nun ist er f\u00fcrwahr keine besonders interessante Teufelsgestalt wie zum Beispiel Luzifer, der immerhin mal vor seinem Fall Erzengel war, es aber nicht lassen konnte, seine Machtgel\u00fcste auszuspielen. Insofern ist Donald Trump nur ein kleiner Satansbraten, der allerdings in der Selbstgef\u00e4lligkeit so verankert  ist, dass die Fliegen, also seine Untertanen, daran kleben bleiben. Wenn wir schon dabei sind, uns auf alle m\u00f6glichen Szenarien vorzubereiten, bzw. sie mal durchkontemplieren, m\u00fcssen wir ebenfals einen v\u00f6llig unakzeptablen Akt ins Auge fassen.  Wenn es sich also zeigen sollte, dass im kosmischen Script, das sich selbst schreibt, enthalten ist, dass ein weiterer Fliegenherr an die Spitze des Weltgeschehens katapultiert wird, durch Wahlen wohlgemerkt, dann muss es wohl so sein. Auch die Versammlung der Beelzebuben in der Brics-Staatenformation kann vor\u00fcbergehend beunruhigen, denn man wei\u00df, wie gro\u00df die Not ist und wie hei\u00dfhungrig die Geister. Und so muss man auf alles gefasst sein und nat\u00fcrlich wach sein, damit man nicht eines Tages wie aus Versehen verschlungen wird, weil man das Sprichwort in seiner Abgr\u00fcndigkeit gar nicht kannte.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als mir heute in einem bestimmten Kontext das Sprichwort &#8218;In der Not frisst der Teufel Fliegen&#8216; einfiel, fiel mir auf, dass es im heutigen Sprachgebrauch gar nicht mehr vorkommt. Doch bei allem simplen Verst\u00e4ndnis der Worte (in der Not akzeptiert man das ansonsten Unakzeptable) hat es mich dann interessiert, warum der Teufel in der Not [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-20398","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20398","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20398"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20398\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20405,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20398\/revisions\/20405"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20398"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20398"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20398"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}