{"id":20359,"date":"2024-10-17T08:04:43","date_gmt":"2024-10-17T08:04:43","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20359"},"modified":"2024-10-17T08:10:19","modified_gmt":"2024-10-17T08:10:19","slug":"20359","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20359","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241017_091216-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20358\" style=\"width:351px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241017_091216-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241017_091216-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241017_091216-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241017_091216-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241017_091216-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241017_091216-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241017_091216-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241017_091216.jpg 1905w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Das Bild habe ich gestern abend schnell im Vor\u00fcbergehen geknipst (knipsen sagt man auch nicht mehr) in dem Gef\u00fchl, dass die Natur mich anschaut mit Augen, die \u00fcberall aus dem Dunkel dringen und eine direkte Wirkung auf meine Befindlichkeit haben. Solch ein Auge kann derart sch\u00f6n sein, dass es fast schmerzhaft ist zu wissen, wie schnell aus einem Auge ein Ast werden kann. In Indien konnte man keinen Vollmond und keinen Halbmond und keinen Neumond verpassen, denn immer war Tempelgebimmel oder Gebetsges\u00e4nge, oder Lichter wurden auf das Wasser gesetzt. H\u00e4tte ich nicht viele Jahre in Indien verbracht, w\u00e4re ich vermutlich nie in Kontakt mit diesen Kr\u00e4ften gekommen. Es ist die tiefe Bewunderung f\u00fcr den kreativen Vorgang, den ich anregend fand und der in meine Neigung zu bewusster K\u00fcnstlichkeit einen Tropfen dieser kostbaren Wirklichkeit senkte. Dabei zielte meine jugendliche Leidenschaft durchaus in Richtung Zarathustra, der wie Hieronymus oder der Prophet (von Kahil Gibran) im Schutze der Natur seine Weisheitscocktails zusammengebraut hatte, um sie dann der durstigen Menschheit zu offerieren. Das war, bis Stan Lee in meine Welt kam, also Amerika und das &#8218;Livung Theater&#8216; mit neuen Ideen f\u00fcr das verbleibende Leben. Immerhin ist die Natur der Schauplatz, auf dem alles stattfindet, was wir f\u00fcr lebenswert halten. Und nur, wenn der kollektive Lebenswert auf zuvor unvorstellbare Tiefen f\u00e4llt, beginnt das gnadenlose Ausrauben der geschenkten Sph\u00e4re, und nun erkennt man auch in Stan Lee einen Vordenker. Es wird keinem lebenden Wesen mehr gelingen, die Augen ganz von den Tastaturen zu lassen. Schon jetzt w\u00fcrde alles zusammenbrechen, sollten die krassen Warnungen Einzelner ernstgenommen werden z.B. in Hinblick auf k\u00f6rperliche, aber voar allem auf geistige Gesundheit. Jetzt bin  ich so dankbar, dass sich meine Augen auf sattem Gr\u00fcn oder bunter Farbpracht ausruhen und erholen k\u00f6nnen, denn wir sitzen alle schon in gef\u00e4hrlichen Trakten, wo der Mond seine ureigene Bedeutung verliert oder bereits verloren hat, als die \u00fcblichen Machthengste auf ihm herumtrampelten, um zu schauen, ob man hier f\u00fcr \u00dcberlebende vom Missbrauch vielleicht eine weitere finstere Welt erschaffen kann. Nicht, dass es blo\u00df Finsteres gibt, um Himmels Willen, nein! Es gibt sie noch, den Mond, die Sonne und die Sterne. Man muss sie nur bewusst wahrnehmen, wenn sie da sind.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bild habe ich gestern abend schnell im Vor\u00fcbergehen geknipst (knipsen sagt man auch nicht mehr) in dem Gef\u00fchl, dass die Natur mich anschaut mit Augen, die \u00fcberall aus dem Dunkel dringen und eine direkte Wirkung auf meine Befindlichkeit haben. 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