{"id":20338,"date":"2024-10-14T08:05:37","date_gmt":"2024-10-14T08:05:37","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20338"},"modified":"2024-10-15T05:01:31","modified_gmt":"2024-10-15T05:01:31","slug":"20338","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20338","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"999\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241013_164333-1024x999.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20337\" style=\"width:347px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241013_164333-1024x999.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241013_164333-300x293.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241013_164333-768x749.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241013_164333-1536x1499.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241013_164333.jpg 1902w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:9px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Es schadet ja nichts, wenn man zuweilen angebrachte Kritik an sich \u00fcbt. Das kann sein, wenn man gemerkt hat, dass es Zeit f\u00fcr einen ist, sich in bestimmten Bereichen zu \u00e4ndern, und merkt, dass man&#8217;s nicht so recht schafft. So fand ich es neulich angebracht und erleichternd, mal t\u00fcchtig ins All zu kotzen, schon das Wort allein missfiel mir ziemlich schnell. Ein unverantwortlicher Wortgebrauch erschafft keine gute Atmosph\u00e4re und ist daher unangemessen, ich meine gemessen am eigenen Anspruch. \u00dcberhaupt brauchen die von einem selbst erw\u00fcnschten Ver\u00e4nderungen Zeit. Man muss durchkontemplieren, um was es einem geht und was man lieber aus dem Entwicklungsprozess herausnimmt, also nicht weiter verfolgt. Was riesige Weltthemen betrifft wie m\u00e4nnliche \u00dcbermacht-und Erniedrigungsgel\u00fcste, die dem Rest der Welt Ohnmachtsgef\u00fchle beibringen sollen, so bin ich zum Gl\u00fcck nicht verpflichtet, mich in ein willenloses Nichts zu verwandeln. Nein, im Gegenteil. Es ist gesund, eigene Grenzen des Verstehens wahrzunehmen und sich insofern um sich selbst zu k\u00fcmmern, dass man darauf achtet, das einem nicht Guttuende einfach zu lassen. Mich besch\u00e4ftigt auch die Nutzlosigkeit von Meinungen, wenn sie nicht reflektiert sind oder sich zur Grundausstattung meines Wesens gesellen k\u00f6nnen, um dort in reflektierter Dosis ein weiterer Teil von mir zu werden, oder auch nicht. Und auch wenn ich (z.B.) erkenne, dass es zwar einen gravierenden Unterschied machen wird, ob Donald Trump oder Kamala Harris ihre Finger im Spiel haben werden, so ist doch das Resultat des konsequenten Nachdenkens: so what! Die Welt wird mit diesen Entscheidungen leben m\u00fcssen, und zum Gl\u00fcck sitzen gro\u00dfartige Helfer und Ehrenamtliche an vielen bedeutsamen Hebeln, um dem Spiel zuweilen die Groteske zu nehmen, und ihre Arbeit verdient jeden erforderlichen Respekt. Aber solange wir uns in irgendeiner Weise noch im Weg stehen, durch unangebrachte Meinungen, oder unverarbeitete Kindergeschichten, oder Erwartungshaltungen irgendwelcher Art an irgendwen, also noch Hoffnung , noch \u00c4rger usw an jemandem abarbeiten m\u00fcssen, solange muss man halt Geduld haben mit sich. Denn will man nicht letztendlich als sich selbst durch die Welt gehen?!, unangefochten von Irrsinn und Treiben des Weltget\u00fcmmels. Und wenn man die Lupe nimmt und den eigenen Weg betrachtet, dann wollte man da doch eh raus, aus diesem Meinungsdschungel, der das Blut der Lebendigen aussaugt, um zu florieren. Man braucht also viel Zeit allein mit sich, damit man nicht der unges\u00fcndesten Illusion aller Illusionen unterliegt: zu meinen, man sei in Verbindung mit sich, obwohl man gar nicht wei\u00df, wer das ist: man selbst, das Ich also als Vorstufe des Seins<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es schadet ja nichts, wenn man zuweilen angebrachte Kritik an sich \u00fcbt. Das kann sein, wenn man gemerkt hat, dass es Zeit f\u00fcr einen ist, sich in bestimmten Bereichen zu \u00e4ndern, und merkt, dass man&#8217;s nicht so recht schafft. 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