{"id":20314,"date":"2024-10-11T08:21:55","date_gmt":"2024-10-11T08:21:55","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20314"},"modified":"2024-10-11T08:21:55","modified_gmt":"2024-10-11T08:21:55","slug":"vermoegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20314","title":{"rendered":"verm\u00f6gen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241010_173215-1000x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20313\" style=\"width:349px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241010_173215-1000x1024.jpg 1000w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241010_173215-293x300.jpg 293w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241010_173215-768x787.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241010_173215-1500x1536.jpg 1500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241010_173215.jpg 1866w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Das Interesse, \u00fcber etwas nachzugr\u00fcbeln, was sich dem eigenen Verst\u00e4ndnis entzieht, ist  ja nat\u00fcrlich und f\u00fcr forschende Geister eine t\u00e4gliche Besch\u00e4ftigung. Aber (aberaberaber), wenn sich zu wiederholtem Ma\u00dfe diese ber\u00fchmte Wand aufbaut, wo dem Verst\u00e4ndnis die eigene Grenze offeriert wird, und zuweilen die Emp\u00f6rung zu einer \u00fcberfl\u00fcssigen Blase wird, ist man gen\u00f6tigt, innezuhalten und sich zu fragen, was es da zu verstehen gibt. Also wenn zum Beispiel 100 Kilo Heroin beschlagnahmt werden, kann man, wenn man m\u00f6chte, wenigstens noch ahnen, was sich da im Hintergrung austobt, was bei der Beschlagnahme von Millionen Photos von Kinderpornographie und weiteren Verteilern im Netz nicht mehr m\u00f6glich ist. Nat\u00fcrlich kann man sich bei den menschlichen und tierischen Sp\u00fcrhunden bedanken, die uns vermitteln, wie dunkel es werden kann in der Menschenwelt, sodass das Auge ausweicht vor Schrecken und die Gehirnstr\u00e4nge vor Anstrengung erzittern. Aber kein Verstehen macht sich breit. Keine Erl\u00f6sung durch Denken. Keine Befreiung durch Wissenwollen-und k\u00f6nnen. Nur Grauen, das sich aufb\u00e4umt vor weiterem Grauen beim Hineinstarren in diese Abgr\u00fcnde, wo man selbst nicht war. Warum also es \u00fcberhaupt verstehen wollen? Im geistigen Raum muss viel rotiert und bewegt werden, bevor Ruhe einkehren kann. Nicht die Ruhe des entt\u00e4uschten oder verbitterten Niederlassens mit dem gewohnt Gew\u00f6hnlichen, sondern die Ruhe, die aus dem Verstehen kommt, dass man nicht nur vieles nicht verstehen kann, sondern auch nicht muss. Es bleibt das durchaus aufregendste Abenteuer auf Erden, sich selbst zu verstehen, das erfrischt immerhin und macht mutig, denn hier kann ich Fragen stellen und, wenn es sein muss, auch Antworten finden. Wir nennen das &#8222;Arbeit&#8220;. Es ist nicht die vertrackte Ich-Blase, die alles braucht vom Au\u00dfen, um das Uners\u00e4ttliche in die niemals auftretende S\u00e4ttigung zu f\u00fchren, also nicht das &#8218;Hungry-Ghost-Syndrom&#8216;, sondern das Ringen um sich als der Mensch, den ich als Menschen annehmen kann, mit dem ich also weiterhin leben und gut auskommen will. Wie erfrischend und wohltuend sie sich dann auf einmal anf\u00fchlt: die viele und gute Luft nach oben, und von mir aus hinein in die Galaxien, soweit der Geist es vermag.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Interesse, \u00fcber etwas nachzugr\u00fcbeln, was sich dem eigenen Verst\u00e4ndnis entzieht, ist ja nat\u00fcrlich und f\u00fcr forschende Geister eine t\u00e4gliche Besch\u00e4ftigung. 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