{"id":20290,"date":"2024-10-08T08:22:59","date_gmt":"2024-10-08T08:22:59","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20290"},"modified":"2024-10-08T08:25:24","modified_gmt":"2024-10-08T08:25:24","slug":"20290","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20290","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1005\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241008_074541-1024x1005.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20289\" style=\"width:344px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241008_074541-1024x1005.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241008_074541-300x294.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241008_074541-768x753.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241008_074541-1536x1507.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241008_074541.jpg 1853w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Das Dunkle, was auch immer man darunter versteht, hat ein breit gef\u00e4chertes Machtpotential. Das wei\u00df man schon als Kind, wenn man in Kontakt kommt mit den eigenen Manipulations\u00fcnsten. Und nat\u00fcrlich knistert&#8217;s auch bei Engeln, denn wer will nicht letztendlich zu den Besten geh\u00f6ren,  vor allem, wenn die Befl\u00fcgelten tief gr\u00fcbelnd \u00fcber das Weh des Menschen an Abgr\u00fcnden herumsitzen. Und doch ist es mindstens genauso spannend, sich Luzifer, den Lichttr\u00e4ger, beim Schachbrett mit Gott vorzustellen, wie er mit seiner bereits verspielten G\u00f6ttlichkeit immer noch versucht, den Alten zu besiegen, und hat vergessen, dass es dem Alten um was ganz anderes geht, jedenfalls nicht um gewinnen und verlieren. Und so haben dunkle M\u00e4chte mit hellen viel gemein und unterscheiden sich haupts\u00e4chlich durch die Motivation, die entstanden ist aus vielen geheimen Entscheidungen. Auch ein Mafiaboss kann W\u00fcrde und Souveranit\u00e4t ausstrahlen, das hat Marlon Brando ja versucht,  und die Darstellung der Trag\u00f6die solcher Leben ist ihm auch gelungen. Spannend ist es nur, wenn Intelligenz mit im Spiel ist, auch wenn einem das Outcome nicht immer gef\u00e4llt, zum Beispiel bei Quentin Tarantino, wenn es also ein dunkler Fl\u00fcgel ist. Gef\u00e4hrlich wird es da, wo das Dunkle hinter der k\u00e4uflichen Maske mit radikalm Machthunger agiert und das Menschlichsein keine Rolle mehr spielt. So wird in zuvor unvorstellbarer Weise von innerlich hungernden Geistern ein Wesen erschaffen wie Hitler oder Trump, die ein brauchbarer Spiegel werden f\u00fcr die grauenhafte Leere des Kollektivs, das sich in diesem Bild wiederfindet und froh ist, dass es mit der eigenen Armseligkeit nicht allein ist, und hat nun Einen, der ihre unhinterfragte Ignoranz mitrettet. Nur wohin? Das sind nicht die Zeiten, wo man in H\u00f6hlen sitzt oder in der Waldh\u00fctte, oder mit Adler und Schlange herunterkommt von den Bergen, um Gutes und in der Stille Wohlkontempliertes zu den Menschen zu bringen, ganz abgesehen davon, dass es Zurathustra da unten nicht besonders gut ging. Nur: was kann man jetzt (noch) tun!? O Mensch! Gib acht! <\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Dunkle, was auch immer man darunter versteht, hat ein breit gef\u00e4chertes Machtpotential. Das wei\u00df man schon als Kind, wenn man in Kontakt kommt mit den eigenen Manipulations\u00fcnsten. 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