{"id":20267,"date":"2024-10-05T09:22:14","date_gmt":"2024-10-05T09:22:14","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20267"},"modified":"2024-10-05T09:27:11","modified_gmt":"2024-10-05T09:27:11","slug":"nog-meer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20267","title":{"rendered":"nog meer"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"847\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241003_165031-847x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20266\" style=\"width:411px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241003_165031-847x1024.jpg 847w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241003_165031-248x300.jpg 248w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241003_165031-768x929.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241003_165031-1270x1536.jpg 1270w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20241003_165031-1694x2048.jpg 1694w\" sizes=\"auto, (max-width: 847px) 100vw, 847px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">noch mehr<\/h6>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Zur\u00fcck aus den Niederlanden, wie auch die Sprache hei\u00dft: niederl\u00e4ndisch. Au\u00dfer dem Rechtsruck gibt es noch den Schatten, dass es wegen der Niederl\u00e4ndischkeit eines Tages vom Meer verschluckt wird, noch ist keinerlei Warnung zu sp\u00fcren. Nat\u00fcrlich waren wir am Meer, das Meer gibt immer zur\u00fcck, bis man genug hat vom Rauschen, wozu mir das Gedicht &#8218;Was schlimm ist&#8216; von Gottfried Benn einf\u00e4llt, wo er erkl\u00e4rt, was schlimm f\u00fcr ihn ist, zum Beispiel &#8218;Nachts auf Reisen Wellen schlagen h\u00f6ren und sich sagen, dass sie das immer tun.&#8220; Das hat mich einst in Goa schon mal zur Abreise bewegt, diese bet\u00e4ubende Gleichrauschigkeit, und ich habe Menschen nicht beneidet, die Villen an Meeresufern haben. In Holland ist der Strand lang und unbeherrscht von Villen, mal ein Hotel, mal ein Restaurant, von dem aus man durchs Glas auf das wilde Wassertoben starren kann, wo sich immer der eine oder andere geschulte K\u00f6rper mit Brettern dem Mutterrachen entgegenstemmt, und das Anfang Oktober in schneidendem Wind. Was haben Menschen sich nicht alles ausgedacht, um ihren Leidenschaften Raum und Form zu geben. Bretter, Boote, Fahrr\u00e4der, Drachen und vor allem Hunde, nordic walking sticks, Pferde undsoweiter. Und dann nat\u00fcrlich die Kinder und die Eheleute, meist deutsch oder niederl\u00e4ndisch, die sich, alle vermummt in denselben wattierten Jacken und M\u00e4nteln, durch die Gegend bewegen. Wo Orte so sch\u00f6n sind, da ballen sich Menschen und alle verdienen und Neues wird gebaut und die Einheimischen kann man gar nicht mehr erkennen, weil sie diesem ganzen Strom null bedeuten, man kennt jemanden vom Platz, wo man wohnt, das kann sehr nett sein, man bringt auch Geld und sch\u00e4tzt ihr Angebot. Ferienmachen ist mir fremd, ich mag aber auch die Fremdheit der Umgebung, der Sprache, der Gewohnheiten. Auch muss man Gewohntes zumindest vor\u00fcbergehend aufgeben und andere Spielr\u00e4ume zulassen, oder mal keine Pommes essen, die man sonst dort immer essen muss. Und da, wo die Oberfl\u00e4che so fein und s\u00e4uberlich ist, beginnt man, die Schatten zu sp\u00fcren, die sich im erst Unsichtbaren sortieren, um dann an unerwarteter Stelle auszubrechen, obwohl auch das sogenannte Unerwartete eine Maske tr\u00e4gt, denn wir k\u00f6nnen doch jetzt nicht mehr sagen: wir wussten es nicht, wo wir es doch wissen. Oder nicht?<\/h5>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>noch mehr Zur\u00fcck aus den Niederlanden, wie auch die Sprache hei\u00dft: niederl\u00e4ndisch. Au\u00dfer dem Rechtsruck gibt es noch den Schatten, dass es wegen der Niederl\u00e4ndischkeit eines Tages vom Meer verschluckt wird, noch ist keinerlei Warnung zu sp\u00fcren. 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