{"id":20216,"date":"2024-09-25T09:08:55","date_gmt":"2024-09-25T09:08:55","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20216"},"modified":"2024-09-25T09:12:28","modified_gmt":"2024-09-25T09:12:28","slug":"20216","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20216","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_170818-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20215\" style=\"width:336px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_170818-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_170818-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_170818-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_170818-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_170818-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_170818-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_170818-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_170818.jpg 1973w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Das Wertvolle an der Kunst ist, dass man etwas von sich selbst versteht, und dadurch etwas von den Schlachten, die es hier zu bew\u00e4ltigen gibt in der Kommunikation zwischen der geistigen Schaltzentrale und den scheinbar unergr\u00fcndbaren Schichten und Schluchten des Unterbewussten, sieht man d a s nicht als die reine Quelle an sich, die es wieder zu entdecken gilt. Alle Kunst lehrt das Geheimnis vom Konstrukt des Weltbildes, das sich selbst st\u00e4ndig neu erfindet und einerseits von einer ungeheuren Leere und Bedeutungslosigkeit erz\u00e4hlt, und andrerseits vom Einzigen, was das Leben so kostbar macht, eben dass es die Neugier und Forschung anregt dar\u00fcber, was es zu sein scheint, bevor einem klar wird, dass es zur Erkl\u00e4rung gar nicht gedacht ist. Weshalb das Poetische so ger\u00fchmt wurde und wird, weil es die Sorge des Unverst\u00e4ndlichen verlassen muss, um zu sein, was es ist, und das mit Worten, die sich der weltlichen Logik nicht beugen, sondern nur dem Geheimnis des Seienden dienen. Die k\u00fcnstlerischen Begabungen sind Werkzeuge, nur Werkzeuge, um das schwer Erfassbare in Fassungen zu bringen, die durch Jahrtausende hindurch verstanden wurden und vielleicht weiterhin werden, wenn der Strom des Lebendigen nicht versiegt, die Leere also, aus der es entsteht. Und in diesem Sinne, ja, sind alle K\u00fcnstler:innen, denn man kann sich selbst gar nicht entkommen, auch wenn man verspielen sollte, was man hat, denn man hatte dann zumindest den Auftritt, wozu auch die einfachsten K\u00fcnste geh\u00f6ren: essen trinken gehen stehen warten tanzen singen kochen putzen undsoweiter, und gerade durch sie wird Wesentliches errungen, mit dem es gelingt, sich im Irrgarten des Menschseins nicht zu verlieren. Achtung, Reisende\/r!, denn es ist sp\u00e4t. Doch was hei\u00dft &#8217;sp\u00e4t&#8216;? <\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wertvolle an der Kunst ist, dass man etwas von sich selbst versteht, und dadurch etwas von den Schlachten, die es hier zu bew\u00e4ltigen gibt in der Kommunikation zwischen der geistigen Schaltzentrale und den scheinbar unergr\u00fcndbaren Schichten und Schluchten des Unterbewussten, sieht man d a s nicht als die reine Quelle an sich, die es [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-20216","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20216","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20216"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20216\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20225,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20216\/revisions\/20225"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20216"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20216"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20216"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}