{"id":20209,"date":"2024-09-24T08:03:05","date_gmt":"2024-09-24T08:03:05","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20209"},"modified":"2024-09-26T16:27:29","modified_gmt":"2024-09-26T16:27:29","slug":"20209","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20209","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_091030-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20208\" style=\"width:347px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_091030-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_091030-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_091030-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_091030-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_091030-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_091030-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_091030-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240924_091030.jpg 1902w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:48px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Ich kann mir gut vorstellen, dass, sollte es tats\u00e4chlich eine geistig bewohnbare Leere geben, man von dort aus wieder Gefallen finden k\u00f6nnte an den Geschichten, hier im Sinne einer gereiften Freude \u00fcber das Daseiende in vern\u00fcnftiger Kenntnis der eigenen Ohnmacht in bezug zu einer Wirksamkeit des eigenen Anliegens auf die Gesellschaft. Das hei\u00dft, man w\u00e4re dann durch diese Freude in offenem Kontakt mit dem Geschehen, w\u00e4re aber distanziert genug, um der kollektiven Meinungsversklavung zu entgehen. Die durchaus trefflichen Ratschl\u00e4ge aus dem Weltgehirn haben immer auf unumgehbare Bedingungen hingewiesen, sollte sich der Wunsch oder das Bed\u00fcrfnis nach &#8222;Beisichsein&#8220; pers\u00f6nlich oder kollektiv regen. Denn meistens wird Entfremdung von sich selbst dann doch irgendwann wahrgenommen, und viel Geld wird an den Pharmaprodukten verdient, um die Hochgeschraubten wieder herunter zu bekommen, sozusagen &#8218;down to earth&#8216;, wo man sie h\u00e4tte vermuten k\u00f6nnen, aber da waren sie gar nicht zu finden. Einer der Erdnamen auf Hindi ist &#8218;myrthlok&#8216;, der Planet der Toten, und es regt zum Denken dar\u00fcber an, was den Menschen eigentlich zum als lebendig erkennbaren Wesen macht, und ob es einen Weg zu finden gibt \u00fcber den Scheintod hinaus. Das Ganze ist doch sehr wundersam, man kann es in Wirklichkeit gar nicht begreifen, das wussten auch Geister wie Einstein, und haben sich trotzdem nicht abhalten lassen davon, dem Abenteuer auf den Grund zu gehen. Angst macht ja vor allem das Ungewisse, die kalte Unergr\u00fcndlichkeit des Alls, die unbeweisbare Nacktheit des bereits halbwegs Bewiesenen, der schmerzhafte Einsturz der ideellen Konstrukte, und dann die auffallend m\u00e4chtige Pr\u00e4senz des Ignorantentum mit den kleinen Belohnungen f\u00fcr Lebenseinschr\u00e4nkungen, die zu Behinderungen f\u00fchren. Aber selbst wenn es dichter und dichter wird, das Netz der Angst und des Aberglaubens, so ist es doch gut zu wissen, dass das schmale Seil gehalten hat, auf dem wir uns mutig voranbewegt haben, und obwohl es immer d\u00fcnner wurde, h\u00e4lt es noch immer. Und, wenn wir Felix Fliegenbeil Glauben schenken wollen, dann wird es d\u00fcnn wie ein Haar, und dann, jaja, dann ist auch das Haar nicht mehr da. Man selbst aber ist da!<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich kann mir gut vorstellen, dass, sollte es tats\u00e4chlich eine geistig bewohnbare Leere geben, man von dort aus wieder Gefallen finden k\u00f6nnte an den Geschichten, hier im Sinne einer gereiften Freude \u00fcber das Daseiende in vern\u00fcnftiger Kenntnis der eigenen Ohnmacht in bezug zu einer Wirksamkeit des eigenen Anliegens auf die Gesellschaft. 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