{"id":20122,"date":"2024-09-09T08:51:44","date_gmt":"2024-09-09T08:51:44","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20122"},"modified":"2024-09-09T08:51:44","modified_gmt":"2024-09-09T08:51:44","slug":"20122","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20122","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"891\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240909_095936-1024x891.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20124\" style=\"width:344px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240909_095936-1024x891.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240909_095936-300x261.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240909_095936-768x668.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240909_095936-1536x1337.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240909_095936-2048x1782.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Das Bild von der Sonnenblume vor dem ruhigen, raumspendenden Gem\u00e4lde habe ich gestern bei Freunden gemacht, ber\u00fchrt von der zeitlosen Aussagekraft eines Himmels \u00fcber der Erde, auf der die Dinge kommen und gehen und ihre unterschiedlich erfahrbare Lebenszeit haben. So steigen aus hohen Himmeln und dunklen Gew\u00e4ssern die Ideen und Gedanken auf, wie alles andere auch ausgerichtet auf Durchsetzungskraft und mehr oder minder begabt oder gewillt, das, was als lebenswert erscheint, umzusetzen in Farbe und Form, was auch gerne &#8218;Sinn des Lebens &#8218;genannt wird. Ich habe nie ganz verstanden, warum er da unbedingt reinmuss, liegt doch dem Ganzen ein auffallend unstabiles Gef\u00fcge zugrunde, was nat\u00fcrlich \u00e4ngstigen kann wie ein zu langes Starren in die azurne Einsamkeit des Alls. So, als w\u00fcsste man nicht, dass wir umgeben sind vom Unw\u00e4gbaren, der Quelle also des ganzen Konstruktes, &#8218;Welt&#8216; genannt. Und es ist auch klar geworden, dass der Mensch dieser von Energie strotzenden Leere gegen\u00fcber gar nicht ausgestattet, ihr gar nicht gewachsen ist. Und auch f\u00fcr die, die sich vom lebendigen Wuseln zur\u00fcckgezogen hatten und haben, ist der Tag lang, daf\u00fcr wurden Mythen und Mantren und Tantren erfunden, um den Wert der reinen Quelle  zu preisen und zu besingen und mit Ritualen das Unbest\u00e4ndige zu z\u00e4hmen, bis dieser Versuch wieder scheitert und die Schleusen sich \u00f6ffnen und jeder \u00e4u\u00dfere Halt verschwindet und das Chaos seine Wirkung entfaltet. Aber w\u00e4hrend die Zerst\u00f6rungssucht ihren vernichtenden Staub in die St\u00e4dte und D\u00f6rfer weht, erhebt sich  eine Gegenbewegung. Wir m\u00fcssen da nichts weiter tun als das, f\u00fcr was wir geeignet sind, zumindest gibt es dann Schadensbegrenzung. Und in die Geschichten schleicht sich kaum merklich ein heiterer Ton, oder schleicht er sich in das Wesen  der Zeugenschaft?<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bild von der Sonnenblume vor dem ruhigen, raumspendenden Gem\u00e4lde habe ich gestern bei Freunden gemacht, ber\u00fchrt von der zeitlosen Aussagekraft eines Himmels \u00fcber der Erde, auf der die Dinge kommen und gehen und ihre unterschiedlich erfahrbare Lebenszeit haben. 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