{"id":20094,"date":"2024-09-04T07:42:15","date_gmt":"2024-09-04T07:42:15","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20094"},"modified":"2024-09-04T07:47:59","modified_gmt":"2024-09-04T07:47:59","slug":"schwein-gehabt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20094","title":{"rendered":"Schwein (gehabt)?"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240827_162930-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20093\" style=\"width:353px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240827_162930-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240827_162930-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240827_162930-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240827_162930-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240827_162930-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240827_162930-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240827_162930-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240827_162930.jpg 2044w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:43px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Am allerwenigsten ich selbst h\u00e4tte vermutet, dass mich das Thema bzw. das Wohlbefinden des Schweines oder besser gesagt das Wohlbefinden aller Schweine in der Welt einmal ber\u00fchrt. Neuer Anlass dazu war, dass eine Frau die Schweinesprache erforscht und Erstaunliches gefunden hat \u00fcber die Kommunikationsf\u00e4higkeit der Tiere, die ihre gr\u00e4sslichen Leben in H\u00f6llen der Verwahrlosung fristen, um in ihrer kurzen Existenzphase dem zur Verf\u00fcgung zu stehen, f\u00fcr was sie geboren und geschunden wurden, der F\u00fctterung des Menschen also wegen. Ich sehe im innerlichen Heimkino die ber\u00fchmte Szene, in der die Alliierten die fr\u00f6hlich dahinlebenden Einwohner:innen aus der N\u00e4he der Konzentrationslager durch die Lager f\u00fchrten, wo die Knochenger\u00fcste, also die \u00dcberlebenden, noch lagen, und wie sie Angst hatten, hinzuschauen, denn alle wussten es ja, und d a s war der Moment der Wahrheit. Wie verroht muss man werden, k\u00f6nnte man fragen, um das Leiden anderer Wesen nicht nur hemmungslos hinzunehmen, sondern auch noch davon zu profitieren, wie kann das sein. Es kann, weil es ist, das ist die bittere Wirkung der Pille. Nun kann nat\u00fcrlich auch die Heilungsbed\u00fcrftigkeit der Welt einem zu Herzen gehen, denn es geht nicht nur den Schweinen schlecht. Den Kindern geht es nicht gut und den Erwachsenen auch nicht, wir sitzen zusammen im Boot des Unbehagens, an jeder Ecke schreit es nach Ausbesserungen, die keiner mehr leisten kann. Und hat &#8222;Schwein&#8220;, bevor es seiner selbst beraubt wurde, nicht auch einmal f\u00fcr &#8218;Gl\u00fcck&#8216; gestanden. Ein Gl\u00fccksymbol ist das Schwein. Schwein gehabt, also Gl\u00fcck, gerade noch einmal davongekommen. Eben nicht mehr davongekommen. Die Verwundeten und die Verletzten und die hungrigen Geister und die Gelehrten und die Philosophen, und die Therapeuten undsoweiter wissen alle, dass bewusst gelebtes Menschsein selten und rar ist, aber von jedem\/r erreichbar, und selbst im freien Fall des Traumes kann mich das Erwachen auf den Boden der Tatsachen bringen, wodurch die Welt nicht ver\u00e4ndert wird, aber ich selbst. <\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am allerwenigsten ich selbst h\u00e4tte vermutet, dass mich das Thema bzw. das Wohlbefinden des Schweines oder besser gesagt das Wohlbefinden aller Schweine in der Welt einmal ber\u00fchrt. 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