{"id":20080,"date":"2024-09-02T07:51:14","date_gmt":"2024-09-02T07:51:14","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20080"},"modified":"2024-09-02T10:02:05","modified_gmt":"2024-09-02T10:02:05","slug":"reif","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20080","title":{"rendered":"reif ?"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240902_075004-992x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20079\" style=\"width:357px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240902_075004-992x1024.jpg 992w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240902_075004-291x300.jpg 291w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240902_075004-768x793.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240902_075004.jpg 1479w\" sizes=\"auto, (max-width: 992px) 100vw, 992px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Jetzt, wo Indien gewisserma\u00dfen hinter mir, beziehungsweise in mir liegt, in meiner eigenen Inszenierung nat\u00fcrlich, aber auch im Zusammenspiel mit Tradition, Kultur und Gesellschaft, da f\u00e4llt mein Blick etwas genauer auf Deutschland. Habe ich so etwas wie ein eigenes Deutschland, oder was w\u00fcrde ich vermissen beim Verlassen des Landes, von dem ich nicht nur einen Pass habe, nein, nein, ich habe sehr lange Zeit sehr viel Sicherheit hier gehabt. Auch die Reue \u00fcber die Gr\u00e4ueltaten war immer sp\u00fcrbar, manchmal h\u00e4tte man sich mehr Wachheit gew\u00fcnscht, denn da gab es doch inmitten des Schlaraffenlandes sehr viele Dunkelfelder, die immer tiefer angelegt wurden und ausgestattet waren mit der neuesten Technologie, wie gehabt im p\u00e4dophil gesteuerten Schrebergarten. Aber immer ist man auch in der Welt und Teil einer Gesellschaft, fragt sich nur, wie und wodurch und auf welche Weise. Mein Blick schweift von Kamala Harris zu Alice Weidel, dann zu Sahra Wagenknecht, und ja!, die Harris k\u00f6nnte bei uns gar nicht hervorgebracht werden, dazu braucht es Trump und Amerika. Wir haben eben die Weidel, mit der keiner spielen will, und die sich sicher gibt, dass man mit ihr wird spielen m\u00fcssen, denn sie bringt hinter sich das Heer der Grumpelnden. Es ist eigentlich ein Rachefeldzug gegen die, denen es angeblich so viel besser geht, und es stimmt ja teilweise auch, sind wir doch tats\u00e4chlich diejenigen, die sich jeden Wunsch von den Augen ablesen k\u00f6nnen und ihn umsetzen, eine weitere Blase, wo die Erstarrung haust. Eine gewisse Beunruhigung ist angebracht, denn man kann nie mehr sagen, man h\u00e4tte es nicht gewusst. Nun k\u00e4me es oder kommt es auf das Wissen an, das eingesetzt wird, um das Gespenst zu entlarven, das nun gro\u00df genug ist, um nicht \u00fcbersehen werden zu k\u00f6nnen. Aber wo beginnen? Frau Wagenknecht hat sich noch nicht zu erkennen gegeben, vielleicht ist das ihr Stil, und zuhause hat sie einen, mit dem sie diskutieren kann, der Q\u00fcalgeist Oscar Lafontaine. Dieser weiblichen Pointe gegen\u00fcber sehen wir drei M\u00e4nner, Scholz Habeck, Lindner, kein Grund zum Strahlen, denn sie haben sich gegenseitig untauglich gemacht, und man hofft heimlich, dass Habeck das, was ihm angetan wurde, auch \u00fcberlebt. Das alles konnte passieren, weil alle es zugelassen haben. Aber jetzt sp\u00fcrt man eine tiefliegende Abneigung gegen die braune So\u00dfe, deren Rinnsale sich durch die Gasse schl\u00e4ngeln, und man muss mal schauen, selbst schauen, wie man mit all diesen Dingen umgehen m\u00f6chte oder gar muss, wenn die Zeit daf\u00fcr reif ist.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt, wo Indien gewisserma\u00dfen hinter mir, beziehungsweise in mir liegt, in meiner eigenen Inszenierung nat\u00fcrlich, aber auch im Zusammenspiel mit Tradition, Kultur und Gesellschaft, da f\u00e4llt mein Blick etwas genauer auf Deutschland. Habe ich so etwas wie ein eigenes Deutschland, oder was w\u00fcrde ich vermissen beim Verlassen des Landes, von dem ich nicht nur einen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-20080","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20080","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20080"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20080\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20087,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20080\/revisions\/20087"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20080"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20080"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20080"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}