{"id":20072,"date":"2024-08-31T08:34:23","date_gmt":"2024-08-31T08:34:23","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20072"},"modified":"2024-08-31T08:34:23","modified_gmt":"2024-08-31T08:34:23","slug":"20072","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20072","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"555\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240831_094930-555x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20071\" style=\"width:256px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240831_094930-555x1024.jpg 555w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240831_094930-162x300.jpg 162w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240831_094930-768x1418.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240831_094930-832x1536.jpg 832w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240831_094930.jpg 989w\" sizes=\"auto, (max-width: 555px) 100vw, 555px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Nike von Samothrake<\/h6>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Wer m\u00fchelos im  zuf\u00e4llig zerkn\u00fcllten Material die Nike von Samothrake sehen kann, ist froh, vor allem, wenn man nicht selbst gekn\u00fcllt hat. Man kennt das ja von Brotkrumen, die zu Buddhas geworden sind, oder von G\u00f6ttergestalten, die sich durch monsoongetr\u00e4nkte W\u00e4nde bewegen, ganz zu schweigen davon, wenn Wolken die richtige Dichte haben, um die Betrachter:innen an Dimensionen teilnehmen zu lassen, die den besten der Architekten versagt sind. Es ist immer nur fl\u00fcchtig, zum Gl\u00fcck, sonst kann es leicht in das Verr\u00fccktsein f\u00fchren, wo die Logik der eigenen Erfahrungen ungetr\u00fcbt anh\u00e4lt und es auf unsere Schaltzentralen ankommt und wieweit sie bereit sind, unserem Wesen angemessen zu entsprechen. Aber immerhin!, die wirkliche Macht ist die des Geistes, den man auch das Juwel nennt oder den Stein, der zum Schliff gebracht werden kann, aber nicht muss. Vielleicht str\u00e4ube ich mich ganz pers\u00f6nlich deswegen, soweit und so gut es mir m\u00f6glich ist, gegen diese Verzwergung, wenn das Futter  in grenzenlosem Ausma\u00df \u00fcber die Kan\u00e4le gereicht wird, sodass man anf\u00e4ngt zu denken, das sei man selbst, aber man ist es gar  nicht. Was auch die Absicht der F\u00fctterung ist, eben so viele User abh\u00e4ngig zu machen vom Angebotenen, dass es kein Entrinnen mehr gibt. Und nat\u00fcrlich gibt es auch weiterhin die Nike von Samothrake, kein Zweifel, aber man muss auch von ihr zumindest geh\u00f6rt haben, um sie zu erkennen. Und wir wussten auch, am Tisch sitzend, dass die Befl\u00fcgelung eigentlich nach rechts verl\u00e4uft, aber es sei so richtig, sagte der Freund, wegen des Faltenwurfs. Das passt zu der Aussage des CIA Agenten, mit dem ich mich in Kathmandu dar\u00fcber unterhalten hatte, was Computer k\u00f6nnen und was nicht. Er gab das Beispiel, dass wenn ich ihm von Jakob erz\u00e4hle und er wei\u00df, dass ich Josef meine, der Computer das nicht wissen k\u00f6nne. Aber wer wei\u00df schon an diesem Punkt der Zeit, was die Maschinen nicht alles k\u00f6nnen m\u00fcssen werden wird. Und es wird dabei bleiben, dass alles in allem enthalten ist, und dann wiederum doch nicht, und dass nur die Leere die F\u00fclle wahrnehmen kann.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nike von Samothrake Wer m\u00fchelos im zuf\u00e4llig zerkn\u00fcllten Material die Nike von Samothrake sehen kann, ist froh, vor allem, wenn man nicht selbst gekn\u00fcllt hat. 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