{"id":20024,"date":"2024-08-21T08:31:24","date_gmt":"2024-08-21T08:31:24","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20024"},"modified":"2024-08-21T08:32:49","modified_gmt":"2024-08-21T08:32:49","slug":"20024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=20024","title":{"rendered":"hineinhorchen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240820_182958-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20025\" style=\"width:350px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240820_182958-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240820_182958-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240820_182958-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240820_182958-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240820_182958-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240820_182958-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240820_182958-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240820_182958.jpg 1982w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Ich komme von einem langen Gespr\u00e4ch mit Sakshi, die in einem Krankenhaus in Kishangarh als \u00c4rztin t\u00e4tig, gerade aber in Kindspause ist, der Sohn ist ein Jahr, es schien eine gute Ehe, Vivek verdient gut als Ingenieur auf einem Schiff, kommt immer nur alle sechs Monate, was wahrscheinlich zum guten Bestehen der Ehe beigetragen hat. Allerdings war ich in Indien schon daran gew\u00f6hnt, die h\u00e4uslichen Abgr\u00fcnde nie an den Gesichtern ablesen zu k\u00f6nnen, denn sie wurden auch innen im Haus tabuisiert, und wenn etwas eindeutig nicht stimmte, war es immer die Frau. In Indien ging man so weit, es als L\u00f6sung zu deklarieren, wenn der Vergewaltiger die Frau heiratet, basta. Und so nice Vivek eben war, so f\u00fchrte es doch zu Spannungen, dass Sakshi (auch) redete. Das fanden vor allem die Schwiegereltern unangebracht, und da sollte sie mit ihm leben und die notwendige Z\u00e4hmung erfahren, den Schliff also der akzeptablen indischen Gattin, die g\u00fcnstigerweise jegliches Interesse an sich selbst verliert, um dem Dienst am Mann gerecht zu werden. Sakshi kann das nicht, man kann sie nicht kontrollieren, und so geht die Ehe fl\u00f6ten, und der Sohn wird den Papa nicht neben sich haben. So wha!, sagt sie, dann halt nicht. Und so kommen L\u00f6cher in das als ehrw\u00fcrdig betrachtete Netz, das es sicherlich einst war, aber jetzt zu viele Leben abgew\u00fcrgt werden unter dem dem todbringenden Siegel der Scheinheiligkeit, dem sich nicht nur Donald Trump, sondern auch Narendra Modi verpflichtet f\u00fchlt, und all den anderen Frauenkontrollierern. Deswegen schaue ich gerade gerne hinein in das Amerika, das etwas zelebriert, was wie ausgestorben schien. Der hoffnungsvolle Stimmungsumschwung, bei dem man erleben kann, was auch m\u00f6glich ist, vielleicht nicht durchgehend so ekstatisch, denn schwierige Zeiten werden weiterhin kommen, aber wichtig ist, es einmal zu spuren. Da ist auch was, was Amerikaner:innen k\u00f6nnen, wenn man sie l\u00e4sst. Sie k\u00f6nnen auf hochoffiziellen B\u00fchnen von ihren M\u00fcttern reden und von ihren Kindern und Gro\u00dfeltern, und Michelle Obama endet ihre flammende politische Rede mit der Begr\u00fc\u00dfung ihres Mannes als &#8222;the love of my life, und man glaubt es, weil der Ton einen aus dem Schutzraum lockt. Und das sage ich, weil es selten ist, dieser tiefmenschliche Ton, der keine Kriege beenden kann, nein, aber als Basis f\u00fcr alle klugen Handlungen unentbehrlich ist. Nicht verpassen!<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich komme von einem langen Gespr\u00e4ch mit Sakshi, die in einem Krankenhaus in Kishangarh als \u00c4rztin t\u00e4tig, gerade aber in Kindspause ist, der Sohn ist ein Jahr, es schien eine gute Ehe, Vivek verdient gut als Ingenieur auf einem Schiff, kommt immer nur alle sechs Monate, was wahrscheinlich zum guten Bestehen der Ehe beigetragen hat. 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