{"id":19917,"date":"2024-08-05T08:13:12","date_gmt":"2024-08-05T08:13:12","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19917"},"modified":"2024-08-07T07:59:54","modified_gmt":"2024-08-07T07:59:54","slug":"19917","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19917","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1010\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240804_163639-1024x1010.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19916\" style=\"width:356px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240804_163639-1024x1010.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240804_163639-300x296.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240804_163639-768x757.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240804_163639-1536x1514.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/20240804_163639-2048x2019.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Es ist schon erstaunlich, dass dem Begriff oder der Aus\u00fcbung von &#8218;Meditation&#8216; und &#8218;Yoga&#8216; \u00c4hnliches wiederfahren ist wie dem beispiellosen Ausbruch der T\u00e4towierkunst, also darin, dass es auf einmal \u00fcberall zu finden ist. Die K\u00f6rper sind bemalt und beschriftet mit neuen Ideen, und auf der Yogaseite gibt es nun das &#8218;Stuhlyoga&#8216; f\u00fcr diejenigen, die keine Zeit haben werden, sich noch den Lotussitz anzueignen, und man fragt sich bei beiden ernannten Erscheinungen: worum geht&#8217;s. In den Impulsen hin zum Tatoo kenne ich mich nicht aus, bin aber vertraut mit einer langj\u00e4hrigen Praxis des Sitzens, was es ja nicht automatisch zum kontemplativen Aufenthaltsraum macht, sondern es macht klar, dass das aufrechte Sitzen und seine es begleitende Aufmerksamkeit nur der Rahmen sind f\u00fcr innere Vorg\u00e4nge, die g\u00fcnstigerweise mit innerer Ruhe und Konzentration erlebt werden k\u00f6nnen, wobei das, was man als sich selbst erkennt die Selbsterkenntnis an sich f\u00f6rdert. Um in dieser Hinsicht zu einem guten Ergebnis zu gelangen, gibt es Bedingungen, die erst gelernt, dann verstanden und dann angewandt werden. Auch um zu wissen, wovon man redet, wenn man dar\u00fcber redet. Denn es gibt f\u00fcr die innere Entwicklung keine Beweisf\u00fchrung au\u00dfer f\u00fcr uns selbst, wo die F\u00fchrung, also ich, selbst entscheiden kann, ob Beweise \u00fcberhaupt angebracht sind im Spiel. Nun hat man ja durch die ganze Menschheitsgeschichte hindurch die Bewegung zur Selbsterkenntnis hin getrennt von der Familienbewegung, nicht, weil die Einen f\u00e4higer waren als die Anderen in dem, was sie entschieden und dadurch gelebt haben, sondern weil die Entscheidungen, die gemacht wurden und werden, oft an einer Kreuzung sind, wo ich nun mit einer bestimmten Richtung verbunden bin, in die fortan mein ganzes Sein geht. Niemand h\u00e4tte was gegen ernsthaft meditierende Eltern, wenn einem nicht die Kinder leidt\u00e4ten, die damit umgehen m\u00fcssen, wobei man das jetzt vor allem mit Smartphones beobachten kann, wenn M\u00fctter z.B. in ihren Welten verschwinden und gar nicht mehr anwesend sind. Vielleicht ist ja T\u00e4towieren eine krasse Form des Sichtbarwerdenwollens durch die Geschichte, die hier ver\u00e4u\u00dfert wird. Die bewusste oder von Wachheit gepr\u00e4gte Aufmerksamkeit bewegt sich eher in den verf\u00fcgbaren oder trainierten Zeitl\u00fccken, die man erkennt als den Raum an sich, in dem sich das gerade Vorkommende auf vielerlei Weisen abspielt und abspult. Nun kommt es darauf an, wie wir mit dem Durchflie\u00dfenden umgehen. Wo haken wir ein, wo wiederholen wir innerlich endlos Geschehnisse, die noch gar keine Realit\u00e4t enthalten, und wollen wir das \u00fcberhaupt. Macht es Angst, die F\u00fchrung f\u00fcr sich selbst \u00fcbernehmen zu m\u00fcssen, damit ich wei\u00df, ob ich es kann. Das braucht Zeit und inneren Raum, und wenn ich das habe, steht nichts mehr im Wege. Freischwebende Aufmerksamkeit!<\/h5>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist schon erstaunlich, dass dem Begriff oder der Aus\u00fcbung von &#8218;Meditation&#8216; und &#8218;Yoga&#8216; \u00c4hnliches wiederfahren ist wie dem beispiellosen Ausbruch der T\u00e4towierkunst, also darin, dass es auf einmal \u00fcberall zu finden ist. 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