{"id":19840,"date":"2024-07-24T08:02:03","date_gmt":"2024-07-24T08:02:03","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19840"},"modified":"2024-07-24T17:22:31","modified_gmt":"2024-07-24T17:22:31","slug":"variante-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19840","title":{"rendered":"variante"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"996\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240724_175319-996x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19847\" style=\"width:410px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240724_175319-996x1024.jpg 996w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240724_175319-292x300.jpg 292w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240724_175319-768x790.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240724_175319-1493x1536.jpg 1493w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240724_175319-1991x2048.jpg 1991w\" sizes=\"auto, (max-width: 996px) 100vw, 996px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Schon ist es Zeit, die Arena neuer politischer Ereignisse zu verlassen, denn wenn die ersten Schmutzgeschosse sich durchsetzen, will man nicht weiter dabei sein, das m\u00fcssen jetzt die Akteure und ihre &#8218;running mates&#8216; deichseln, ich beneide sie nicht. Wir alle m\u00fcssen umgehen mit unserer Erscheinungsform, und das, was wir von uns selbst wissen oder zu wissen meinen. Das kann eben sonst niemand wissen, und wir tragen demnach f\u00fcr unsere inneren und \u00e4u\u00dferen Auftritte die volle Antwortung, isn&#8217;t it, um nicht &#8217;nicht wahr? zu sagen. Und da man das erst kann, wenn man bei sich ist, ist das zeitlose R\u00e4tsel des Beisichseins eine beliebte Aufgabe geworden. Denn man sucht hier nach Methoden und Technik und vor allem Praxis, um \u00fcberhaupt zu erfassen, warum das scheinbar Selbstverst\u00e4ndliche sich als derart komplex erweist. Denn auch hier geht es um Einzelteile, einzelne Zellen, einzelne innere und \u00e4u\u00dfere Orte, einzelne Befindlichkeiten und Unterscheidungsk\u00fcnste und Salto mortales, die sich im Angesicht des unvermeidbaren Abgrunds in das Vivorum, das Lebendige, verwandeln k\u00f6nnen, aber nicht m\u00fcssen. Doch die Frage bleibt: wie kommt man da hin. Das geistige Gut der bisher existierenden Menschheit steht uns weitr\u00e4umig zur Verf\u00fcgung, und es kann einem so vorkommen, als st\u00fcnde einem alles schlicht und einfach offen, und das tut es auch. Und einerseits geht es um die Eigenart des Spielers oder der Spielerin, obwohl andrerseits zu viel Eigenart die Ankunft bei sich auch verz\u00f6gern und die Hoffnung auf das best\u00e4tigte Besonderssein sich als besonders ung\u00fcnstig erweisen kann. \u00dcberhaupt halte ich Hoffnung f\u00fcr \u00fcberfl\u00fcssig und zeitraubend, obwohl sie zuweilen von Philosophen als Anker verstanden wird. Aber wann loslassen vom Anker, also an welchem Punkt der Reife oder aber der Gesundung f\u00fchle ich mich in der Lage, mit mir selbst anspruchsvolle Dialoge zu f\u00fchren, mit meinem Ich und meinem Du und meinem Wir und meinem Nichts, das mir noch vorschwebt und als Variante bevorsteht.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon ist es Zeit, die Arena neuer politischer Ereignisse zu verlassen, denn wenn die ersten Schmutzgeschosse sich durchsetzen, will man nicht weiter dabei sein, das m\u00fcssen jetzt die Akteure und ihre &#8218;running mates&#8216; deichseln, ich beneide sie nicht. 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