{"id":19799,"date":"2024-07-17T07:59:52","date_gmt":"2024-07-17T07:59:52","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19799"},"modified":"2024-07-17T12:16:57","modified_gmt":"2024-07-17T12:16:57","slug":"fanomenal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19799","title":{"rendered":"fanomenal"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"498\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240717_084834-1024x498.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19798\" style=\"width:363px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240717_084834-1024x498.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240717_084834-300x146.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240717_084834-768x373.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240717_084834-1536x747.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240717_084834-2048x996.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Das Herumgr\u00fcbeln \u00fcber gewisse auf der Weltb\u00fchne auftretende Ph\u00e4nomene hat seine eigene Logik. Sie lehrt uns, dass man nicht alles verstehen k\u00f6nnen muss und au\u00dferdem auch noch froh sein kann dar\u00fcber. So wei\u00df wahrscheinlich der geniale Trump Impersonator John Di Domenico mehr \u00fcber Trump, als Trump jemals \u00fcber sich selbst wissen k\u00f6nnte, aber er l\u00f6st nicht das R\u00e4tsel der Erscheinung. Bleiben wir also n\u00fcchtern bei der Vermutung, dass es Zeitfenster, oder sagen wir besser &#8218;Zeitl\u00f6cher&#8216; geben muss, in deren substanzloser Leere sich ein kollektives Bed\u00fcrfnis auftut und vor sich hinwuchert und nun als Not-L\u00f6sung eine Figur erschafft, die diese Bed\u00fcrfnisse in sich b\u00fcndeln kann, indem es aus welchen Gr\u00fcnden auch immer den Nerv der Zeit einatmet und dadurch genau dieser Hohlraum wird, der nun vom Geb\u00fcndelten und vom Gebannten gef\u00fcllt wird. Die entstehende Macht ist ungeheuer, die Konsequenzen auch. Eben dass Hitler gerade d a hinausging, als die Bombe explodierte, die vielen Menschen das Leben geschenkt h\u00e4tte. Oder der junge Scharfsch\u00fctze, der Trump in den FakeNews Olymp katapultiert hat. Man kann das auch kosmische Regie nennen, oder die tragische Kom\u00f6diantenmaske aufsetzen, aber verstehen&#8230;? Die Massenhysterie bei der Fu\u00dfball EM war ja schon einige Beobachtungen wert, die man sonst nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehalten h\u00e4tte, und nun kommt Taylor Swift nach Deutschland. Mit tapferer Entschlossenscheit habe ich den Artikel in der &#8218;Zeit&#8216; \u00fcber sie gelesen und zumindest verstanden, dass sie auch aus dem Zeitloch kommt, mit allem beschenkt und behaftet, was viele Millionen Menschen, Jung und Alt, in die kollektive Ekstase bef\u00f6rdert, um irgendwie eins zu sein mit der Superheldin. Hier bewegt sich jemand talentiert auf h\u00f6chster Ebene des Mittelma\u00dfes. Immerhin scheint es nicht einmal Neid zu geben auf ihre Schlaraffenland-Gage, denn sie versteht es, so zu tun, als k\u00f6nnten das alle, aber das kann nur Tylor Swift, und die Swifties k\u00f6nnen es nicht. Was sie allerdings k\u00f6nnen ist, die Heldin in den unvermeidlichen Burnout zu treiben. Bei den amerikanischen Demokraten hofft man, dass sie sich eindeutig f\u00fcr Joe Biden entscheidet, der gerade im Labyrinth herumstrauchelt und den Faden nicht findet. Aber klar, mit der Milliarde und den Fanmeilen kommt die Angst, ob man dem Ganzen noch gerecht werden kann, d.h. das Spiel selbst gestalten. Deswegen, also weil alle grundlegenden Gesetze \u00fcberall vorzufinden sind, ist es hilfreich, sich als Einzelwesen zu verstehen, dessen Kr\u00e4fte sich in jeder Situation den innerlich erarbeiteten Richtlinien entsprechend entfalten kann.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Herumgr\u00fcbeln \u00fcber gewisse auf der Weltb\u00fchne auftretende Ph\u00e4nomene hat seine eigene Logik. Sie lehrt uns, dass man nicht alles verstehen k\u00f6nnen muss und au\u00dferdem auch noch froh sein kann dar\u00fcber. 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