{"id":19760,"date":"2024-07-12T08:24:47","date_gmt":"2024-07-12T08:24:47","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19760"},"modified":"2024-07-12T11:51:39","modified_gmt":"2024-07-12T11:51:39","slug":"wwir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=19760","title":{"rendered":"(W)wir"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240711_101756-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19759\" style=\"width:352px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240711_101756-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240711_101756-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240711_101756-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240711_101756-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240711_101756-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240711_101756-2048x2048.jpg 2048w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240711_101756-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20240711_101756-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Es gibt dieses &#8222;Wir&#8220;, das uns Menschen erm\u00f6glicht, in gewissen Zusammenh\u00e4ngen zu existieren, die wiederum zu Geschichten werden und in der Relativit\u00e4t der Vorkommnisse ihren Platz einnehmen. Klar ist, dass diese Zusammenh\u00e4nge alle beweglich sind und keine Garantie enthalten f\u00fcr die Stabilit\u00e4t dadurch entstandener Systeme. Das Wir, dass ich zuhause entspannt beim Fu\u00dfballspiel erlebe, schaut zwar auf dasselbe Spiel wie das Stadion-Wir, aber keine Freikarte der Welt k\u00f6nnte mich in ein Stadion locken obwohl ich den Mythos der Massen auch erforschenswert finde. Dieser Forschungsdrang w\u00fcrde sich auch nicht durch einen Besuch in einem Taylor Swift Konzert ausdr\u00fccken, obwohl ich dann doch den Artikel in der &#8222;Zeit&#8220; \u00fcber sie gelesen und zumindest etwas \u00fcber das Ph\u00e4nomen von Zeiterscheinungen verstanden habe. Gerade d a s, was in die Masse der Gehirne vordringt, kann man durchaus als einen Zeitgeist betrachten, auch wenn er einem nicht entspricht, und es gibt ja noch andere Str\u00e4nge des Zeitgeistes, die Durchsetzungskraft haben, auch wenn hier weniger auf gro\u00dfen B\u00fchnen herumgetanzt wird. Manchmal kann man auch ein Wir aussprechen in einer Situation, wo man sich unbekannte Verb\u00fcndete denkt, mit denen man sagen kann: Wir wollen nicht, dass Trump noch einmal an die Regierung kommt, oder Friedrich Merz Kanzler wird, oder Putin Deutschland angreift, oder die AfD st\u00e4rkste Partei wird, obwohl ein anderes Wir es ganz anders sieht. Da das Wir \u00fcberall aus Einzelnen besteht, ist es f\u00f6rderlich, das eigene Wir, in dem ich mich bewege, ernsthaft zu bedenken. Denn st\u00e4ndig ist Wechselwirkung, und das private Wir manifestiert sich in letzter Konsequenz als Gesellschaft. Daher ist auch aus dieser Perspektive her zu sehen, wie von verst\u00e4ndlicher und gleichzeitig unerbittlicher Logik her Freiheit als Instrument gesellschaftlicher Verantwortung gesehen werden kann und vielleicht auch muss. Wenn die &#8222;selbstverschuldete Unm\u00fcndigkeit&#8220; dem Kindergarten der Erwachsenen einen Schlusspunkt setzt, also das Wasser schon den Fu\u00dfabstreifer erfasst, dann entstehen auf einmal neue Wege der Handhabung, durch die immerhin kreative Energien in Gang kommen, auch wenn diese sich eher im Hintergrund gestalten, also von der inneren Sicht her nach au\u00dfen, was sie zuweilen zeitaufwendiger macht, aber nicht weniger wirksam.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt dieses &#8222;Wir&#8220;, das uns Menschen erm\u00f6glicht, in gewissen Zusammenh\u00e4ngen zu existieren, die wiederum zu Geschichten werden und in der Relativit\u00e4t der Vorkommnisse ihren Platz einnehmen. Klar ist, dass diese Zusammenh\u00e4nge alle beweglich sind und keine Garantie enthalten f\u00fcr die Stabilit\u00e4t dadurch entstandener Systeme. 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